23. Januar 2010
Heute finden sich in der Basler Zeitung gleich zwei Artikel, welche unsere Schulen betreffen (beide leider nicht online verfügbar):
Wie bereits angekündigt, folgt nach dem Vorentscheid über die Sekundarschulstandorte im Kanton Baselland nun die Diskussion darüber, wann und zu welchen Konditionen die bisher gemeindeeigenen Sekundarschulbauten ins Eigentum des Kantons überführt werden sollen. Es geht immerhin um rund 100 Gebäude und eine Grössenordnung von 130 Millionen Franken.
Der Schulrat Arlesheim bemüht sich weiterhin, im Unterschied zu früheren Jahren vermehrt in den Medien präsent zu sein: Er lanciert nach einer entsprechenden Elternumfrage zur Computernutzung ein Projekt “Kinderschutzprogramme”. Im Artikel der BaZ erfährt man über die konkrete Umsetzung des Projekts leider nicht viel mehr als das, was vor vier Monaten bereits im Wochenblatt zu lesen war. Das Thema ist zweifellos wichtig; meine damals geäusserten Bedenken bezüglich Umsetzung bleiben vorderhand bestehen.
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Verfasst von Markus Eigenmann
12. Januar 2010
Morgen Mittwoch wird im Landrat die Vorlage zur Festlegung der Sekundarschulkreise und der Sekundarschulstandorte behandelt. Wer sich nochmals detailliert mit der Fragestellung befassen will, findet hier links sowohl zu der Vorlage als auch zum Bericht der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission.
Falls der Landrat der vorberatenden Kommission folgt, heisst das für Arlesheim und Münchenstein, dass sie künftig an zwei Schulstandorten eine gemeinsame Sekundarschule mit einer gemeinsamen Schulleitung und einem gemeinsamen Sekundarschulrat führen werden. In Arlesheim ist mehr oder weniger klar, wo die Sekundarschule untergebracht werden wird, Münchenstein befürchtet offenbar, doch kein neues Sekundarschulhaus zu erhalten (siehe BaZ vom 24.01.10 sowie oben verlinkten Kommissionsbericht).
Wer gedacht hat, dass damit das Thema Sekundarschulstandorte erledigt ist, täuscht sich wahrscheinlich: Die obige LR-Vorlage ist für den Kanton erst der Anfang; es folgen weitere Teilprojekte zur Übernahme der in Gemeindebesitz befindlichen Sekundarschulhäuser durch den Kanton. Weiter ist davon auszugehen, dass die Umstellung von 5 Jahren Primarschule und 4 Jahren Sekundarschule auf 6/3 bis in ein paar Jahren umgesetzt werden wird, was wiederum für den Schulraumbedarf der einzelnen Schulen Konsequenzen haben wird. Und in Arlesheim und Münchenstein wird man sich nun bald mit der organisatorischen Zusammenführung der beiden heutigen Sekundarschulen befassen: In diesem Zusammenhang wird ein neuer Sekundarschulrat sowie eine neue Schulleitung zu wählen sein.
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Verfasst von Markus Eigenmann
28. Oktober 2009
Die ursprüglichen Pläne des Regierungsrates, die Sekundarschulen von Arlesheim und Münchenstein an einem gemeinsamen neuen Standort zusammenzulegen, haben bis vor einem Jahr die Gemüter bewegt. Seit einiger Zeit zeichnet sich nun ab, dass die beiden Schulstandorte erhalten bleiben, dass die beiden Schulen organisatorisch jedoch zusammengelegt werden. Die entsprechende Vorlage ist noch im Landrat hängig, dürfte aber im Sinne des Regierungsrates umgesetzt werden.
Was heisst das für Arlesheim? Erfreulich ist, dass unsere Sekundarschüler weiterhin grossmehrheitlich in Arlesheim zur Schule gehen werden. Auf politischer Ebene wird die organisatorische Zusammenlegung hingegen Veränderungen nach sich ziehen: Neu werden Arlesheim und Münchenstein für die gemeinsame Sekundarschule einen Kreisschulrat wählen. Unser heutiger Schulrat wird somit nur noch für Kindergarten und Primarschule zuständig sein.
Als eine der ersten Aufgaben wird der neue Kreisschulrat die Schulleitung der gemeinsamen Sekundarschule anstellen. Ferner wird sich die Sekundarschule Arlesheim-Münchenstein ein neues Schulprogramm geben, welches der Kreisschulrat zu genehmigen hat. Ich gehe aber auch davon aus, dass unser heutiger Schulrat in den Vorbereitungen für die organisatorischen Zusammenführung der beiden Sekundarschulen eine wichtige Rolle spielen wird. Als Mitglied des Schulrats möchte ich zum guten Gelingen dieses Projekts meinen Beitrag leisten.
Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim am 29.11.2009
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Verfasst von Markus Eigenmann
9. August 2009
Zwei Themen beherrschen seit ein paar Tagen die Berichterstattung der Medien im Bereich Schule und Bildung: Einerseits werden gewisse Rechtschreibregeln ab 01.08.2009 notenwirksam. An dieser Stelle wollen wir nicht näher darauf eingehen; stellvertretend für viele weitere Beiträge verlinken wir zwei Berichte der NZZ:
Ein anderes Thema wird die Schulbeteiligten in den kommenden Wochen vermutlich mehr beschäftigen: Die pandemische Grippe H1N1 (“Schweinegrippe”). Das Bundesamt für Gesundheit informiert die Bevölkerung auf einer eigenen Website; Unternehmen sind angehalten, eigene Pandemiestäbe zu bilden und Pandemiepläne zu erarbeiten. Die kantonalen Schulbehörden agieren in typisch schweizerischer Manier unterschiedlich. Dabei spielen Schulen für die Ausbreitung des Virus eine nicht unerhebliche Rolle. Ein kohärenteres Auftreten der Schulbehörden wäre hier wünschenswert.
In Arlesheim haben die Schulen die Eltern bisher noch nicht über die Situation orientiert. Auf der Website der Sekundarschule findet sich immerhin schon der Brief von Regierungsrat Urs Wüthrich an die Erziehungsberechtigten. Wir nehmen an, dass dieser bei Schulbeginn in den Klassen verteilt wird. Wichtigste Erkenntnis: In Baselland gilt die Regel, dass bei einer Erkrankung eines Kindes an der pandemischen Grippe H1N1 auch die Geschwister zuhause bleiben müssen.
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Medienhinweise, Nice to know | Mit Tag(s) versehen: Grippe, Rechtschreibung, Sekundarschule |
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Verfasst von Markus Eigenmann
10. November 2008

Timeline, das Musical der Klassen 4Pd/e: Daria und Samuel im Duett – Foto Pascal Leumann
Die beiden PG-Abschlussklassen der Sekundarschule Arlesheim präsentierten am 6. und 7. November 2008 in der vollbesetzten Aula des Gerenmattschulhauses ihr Abschlussprojekt, ein Musical. Die selber geschriebene Geschichte Timeline spielt im Jahr 3464: “Techno Elektro” will die Weltherrschaft an sich reissen und zwingt die Menschheit, nur Techno Musik zu hören. Bekämpft werden kann Techno Elektro nur mit Musik aus dem letzten Jahrhundert. Auf einer abenteuerlichen Zeitreise, die sie nach England, Italien, Irland, die Schweiz, Österreich, USA und Jamaika führt, gelingt es den Rebellen, die verloren geglaubte Musik des 20. Jahrhunderts wieder aufleben zu lassen. Revolution (von den Beatles), Smoke on the Water (Deep Purple), lasciate mi cantare (Toto Cotugno), Rock me Amadeus (Falco), Is this love that I’m Feeling? (Bob Marley) und weitere bekannte Songs versetzten die zuhörenden Eltern und Verwandten zurück in ihre Jugendzeit, als sie Schlaghosen und wildere Haarpracht trugen. – Den Darstellerinnen und Darstellern gelang es, den Funken ins Publikum überspringen zu lassen und die Zuhörer zu begeistern.
Nicht nur den Jugendlichen ist für ihr Engagement zu danken, ein grosses Lob gebührt auch den Lehrpersonen, allen voran den beiden Klassenlehrern Othmar Scheiwiller und Anna Nüsseler, dem Musiklehrer Alan Müller und Patrizia Liebster (Regie), die das Projekt föderten und den Jugendlichen zu einem unvergesslichen musikalischen Gemeinschaftserlebnis im Abschlussjahr verhalfen.
Ein kleiner Wermutstropfen ist das Programmheft. Schade, dass kein Erwachsener der jugendlichen Dreiergruppe, die dafür verantwortlich war, zum Schluss noch kurz über die Schulter schaute: die Arlesheimer Firmen werden die teilweise verunglückten Inserate verschmerzen können, ebenso die Lehrpersonen, deren Erwähnung unterging. Diese Pannen wurden charmant entschuldigt und kompensiert. – Die teilnehmenden Jugendlichen hätten es aber alle verdient gehabt, ohne Ausnahme erwähnt zu werden, in einem Team ist jede Funktion wichtig.
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Rückblick, Veranstaltungen | Mit Tag(s) versehen: Musical, Sekundarschule, Veranstaltung |
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Verfasst von Sibylle von Heydebrand