Eltern empfehlen Carmen Pipola

24. Mai 2012

„Die Schule soll die Stärken der Kinder fördern“, sagt Carmen Pipola, „denn jedes Kind hat Talente“. Dafür will sie sich im Schulrat einsetzen. Weiter sind ihr ein aktiver Austausch zwischen Eltern und Schule sowie sinnvolle Investitionen in die Bildung wichtig.

Als engagierte Mutter von drei Kindern zwischen 11 und 19 Jahren kennt Carmen Pipola unsere Schulen seit Jahren. Sie hat Lebenserfahrung und Herzensbildung, sie ist gradlinig und überzeugend.

Wir Eltern und Grosseltern wünschen uns eine motivierte Vertretung im Schulrat, der das Wohl der Kinder am Herzen liegt, und empfehlen Ihnen Carmen Pipola für die Schulratswahlen.

Komitee „Eltern wählen Carmen Pipola“:
Dominique und Jürg Ammann, Ruedi Brandenberger, Oliver und Svetlana Ehinger, Markus Eigenmann, Hannes Felchlin, Sibylle von Heydebrand und Daniel Stoll, Christian und Gudrun Högsberg, Markus und Marie-Louise Kilcher, Ursi und Paul Kurrus, Peter Leumann, Pia und Giulio Masina, Andrea Mercier, Monica Messmer, Philippe und Sandra Mosimann, Stephan und Sandra Pfetzer, Jakob Rohrbach, Pascale Rüfenacht, Sabine und Peter Rumpel-Leemann, Kathrin und Christian Sibold, Lukas und Petra Stückelberger, Claudia Sturzenegger, Kathryn und Caspar Zellweger-Staehelin


Jedes Kind hat Talente

24. Mai 2012

Kinder besitzen die einzigartige Eigenschaft, neue Dinge einfach und schnell zu lernen, vor allem wenn sie es mit Freude tun. Kinder sind sehr verschieden, und auch die Begabungen sind bei jedem Kind etwas anders. Setzen Sie sich für die Talente Ihres Kindes ein und ermöglichen Sie eine kompetente Förderung!

Dieses Gedankengut möchte ich in Zukunft als Ihre Schulrätin vertreten. Anstelle einer auf Gleichartigkeit ausgerichteten Pädagogik soll eine begabungsorientierte Pädagogik der Vielfalt treten. Die Schule soll das Augenmerk auf die Ressourcen der Kinder lenken, nicht auf die Defizite – und meiner Meinung nach hat jedes Kind Talent. Es gilt nur das Talent zu entdecken und zu fördern. Für das Wohl aller Schulkinder werde ich mein Bestes geben!

Carmen Pipola, Kandidatin für den Primarschulrat


Drei zusätzliche Schulräte?

18. Juni 2011

Im Rahmen der bevorstehenden Zusammenführung der Sekundarschulen Arlesheim und Münchenstein entsteht für die gemeinsame Schule ein eigener Schulrat mit 3 Mitgliedern aus Arlesheim und 4 Mitgliedern aus Münchenstein. Der bisherige Schulrat Arlesheim ist ab Sommer 2012 nur noch für Kindergarten und Primarschule zuständig.

Der Gemeinderat Arlesheim schlägt der Gemeindeversammlung vom 22. Juni vor, der Schulrat Arlesheim solle auch künftig aus 7 Mitgliedern bestehen, obwohl die Hälfte seiner Aufgaben wegfällt. Er begründet dies mit künftig steigenden Schülerzahlen, übersieht dabei jedoch, dass die Anzahl Schülerinnen und Schüler für die strategische Führung einer Schule von untergeordneter Bedeutung ist. Heute werden die Geschäfte von Kindergarten und Primarschule von einem lediglich 3-köpfigen Ausschuss des Schulrates bearbeitet; vor diesem Hintergrund hat sich der Schulrat in der Vernehmlassung zur Vorlage für eine Reduktion der Anzahl Schulratsmitglieder von 7 auf 5 ausgesprochen.

An der Gemeindeversammlung besteht die Gelegenheit, die Vorlage in diesem Punkt noch zu korrigieren. Selbst mit der reduzierten Lösung würden wir in Arlesheim für dieselben zwei Schulen immer noch ein Schulratsmitglied mehr als bis anhin wählen (neu 3 für die Sekundarschule und 5 für Kindergarten und Primarschule).

Markus Eigenmann, Schulrat Arlesheim


Jugend und Medien

19. April 2010

Schulrat und Schulleitung Kingergarten & Primarschule Arlesheim haben am 13.04.2010 einen öffentlichen Informationsabend zum Thema “Jugend und Medien” durchgeführt. Die Referenten haben wiederholt auf die Wichtigkeit hingewiesen, dass sich die Eltern intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Der Anlass war gut besucht, und im Vorfeld ist eine Broschüre “Vernetzt mit der ganzen Welt” entstanden, welche am Anlass abgegeben wurde und über den angegebenen Link auch heruntergeladen werden kann.

In der heutigen NZZ (-> “Abschied vom pädagogischen Schonraum?) beleuchtet Allan Guggenbühl dasselbe Thema vor dem Hintergrund der sich wandelnden Rolle der Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft. Er stellt unter anderem fest, dass diese “heute wieder in einer Welt aufwachsen, in der sie, wenn auch meist nur medial, den Schattenseiten des Menschlichen ausgesetzt sind. Da wir wenig Kontrolle über diesen Prozess haben, müssen wir auf ihre Kompetenz setzen, das Chaos von Bild und Information zu ordnen.


Von der Schweizer Schulschrift zur Basisschrift

19. Februar 2010

Ich habe mir die Frage auch schon gestellt: Ist die Schweizer Schulschrift, welche meine Tochter in der Schule übt, heutzutage nicht etwas antiquiert? Schliesslich wird sie schweizweit seit über 60 Jahren unterrichtet, und ich kenne kaum jemanden, der als Erwachsener nur annähernd so schreibt. Die NZZ thematisiert die Schulschrift in ihrer Ausgabe vom 15.02.2010: Seilziehen um eine zeitgemässe Schulschrift. Im Artikel wird auch die neue “Basisschrift” vorgestellt, welche mehr wie eine zusammenhängende Blockschrift aussieht:

Im Kanton Baselland sind die Primarschulen derzeit nicht frei, die neue Basisschrift anstelle der Schweizer Schulschrift einzuführen. Bei Schulwechseln wäre es auch störend, wenn an verschiedenen Schulen unterschiedliche Schriften gelehrt würden, wie das in anderen Kantonen der Fall ist. Es ist aber zu hoffen, dass die Basisschrift in den neuen Deutschschweizer Lehrplan aufgenommen wird; für mich gibt es jedenfalls mehr Argumente dafür als dagegen.


Vom Ende der Handschrift

10. Januar 2010

Heute kündigt jemand in einer Sonntagszeitung das Ende der Handschrift an:

“Die Handschrift ist eine unnatürliche Art zu schreiben. Wir sollten sie auf den Müllhaufen der Geschichte werfen und nicht mehr unsere Kinder drangsalieren.”

Der Artikel selber ist etwas enttäuschend, auch weil sich die Autorin als Amerikanerin entpuppt. Man fragt sich, ob die NZZaS nicht auch jemanden in der Schweiz gefunden hätte, um das an sich interessante Thema zu beleuchten. Dann wären konkretere Bezüge zu unserem Schulsystem möglich. Die Frage nach dem Sinn der “Schnürlischrift” wird bei uns ja schon gestellt; vielleicht ist das ja nur ein Vorgeplänkel zur Diskussion über die Handschrift an sich.


Chaos in der Bildungslandschaft

23. Oktober 2009

logo_blBaselland verschiebt die geplante Einführung des neuen Sprachenkonzepts mit Französischunterricht ab der 3. Klasse und Englischunterricht ab der 5. Klasse auf unbestimmte Zeit – aus Spargründen:

-> Medienmitteilung vom 22.10.2009 (wurde entfernt)
-> Kein Geld für Frühfranzösisch (BaZ vom 23.10.2009)

Wie immer ertönt nun der Ruf, man möge um Himmelswillen nicht bei der Bildung sparen. In der Sache aber muss auch gesagt werden, dass eine positive Wirkung eines früheren Beginns des Sprachenunterrichts auf die späteren Fremdsprachenkenntnisse der Schülerinnen und Schüler bisher nicht nachgewiesen werden konnte und höchst umstritten ist. Und vielleicht hat es auch Vorteile, wenn unseren Schulen eine der zahlreichen laufenden Reformen vorerst erspart bleibt.

Nicht akzeptabel ist hingegen, dass es die Kantone BS und BL einmal mehr nicht fertig bringen, Ihre Schulsysteme anzugleichen. Es wäre jammerschade, wenn dies- und jenseits der Kantonsgrenze ein unterschiedliches Sprachenkonzept an der Primarschule umgesetzt würde. Dies würde die Mobilität von Familien unnötig erschweren.


GPK befasst sich mit Schulfragen

30. Mai 2009

Wappen_ArlesheimSeit ein paar Tagen liegt der Bericht der Geschäftsprüfungskommission Arlesheim für das Jahr 2008 vor. Nebst anderen Themen hat sich die GPK im letzten Jahr mit zwei Fragen befasst, welche Kindergarten und Primarschule betreffen:

Ausgewählte Aspekte des Schulprogramms wurden unter die Lupe genommen. Begrüssenswert ist, dass der Prozess der sogenannten internen Evaluation, welche vom Bildungsgesetz als Instrument der Qualitätsentwicklung vorgeschrieben ist, in diesem Jahr gesondert geprüft werden soll. Aus unserer Sicht sollte dabei besonders darauf geachtet werden, ob der durch die Verordnung über den Kindergarten und die Primarschule vorgeschriebene Einbezug von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und weiterführenden Schulen in die interne Evaluation tatsächlich umgesetzt wird.

Im letzten Teil des Berichts bemängelt die GPK die Einhaltung der Präsenzzeit und der Schulschlusszeit durch die Lehrpersonen. Die Kritik der GPK ist völlig berechtigt – die Vorstellung, dass sich GPK-Mitglieder bei der Überprüfung mit der Stoppuhr im Schulhaus aufhalten, hat allerdings auch humoreske Züge.


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