Kinderfreundliche Gemeinde

15. Februar 2012

Schon zum zweiten Mal im neuen Jahr durfte ich diese Woche an einem sogenannten World Café teilnehmen – diesmal hat die Arbeitsgruppe „Kinderfreundliche Gemeinde“ eingeladen. In vielen Punkten waren sich die Teilnehmenden einig („Unsere Kinder haben ein sehr vielseitiges und attraktives Freizeitangebot“, „Den Schulweg sollen unsere Kinder selbständig bewältigen“), einige Themen haben polarisiert (z.B. Frühförderung, Verantwortung der Eltern), und unzählige Male wurden Formulierungen wie „man sollte halt …“ oder „es müsste eben … geben“ verwendet. Auch die Grenzen der Einflussnahme auf gesellschaftliche Entwicklungen wurden in der Diskussion erkennbar.

Die Veranstaltungsform hat zweifellos Vorteile: Man kommt schnell mit vielen verschiedenen Leuten aus den unterschiedlichsten Bereichen in Kontakt, und manchmal entsteht auch eine spontane, einfach umsetzbare Idee (z.B. die Durchführung einer  Schnupperwoche der Sportvereine analog zur Instrumentendemo der Musikschule). Die Ideen sind jedoch nur der erste Schritt – die Arbeitsgruppe hat nun die anspruchsvolle Aufgabe, daraus sinnvolle umsetzbare Massnahmen abzuleiten, welche auf politische Akzeptanz stossen. Daran sollten wir den Erfolg der Label-Aktion „Kinderfreundliche Gemeinde“ messen.

Markus Eigenmann, Kandidat für den Gemeinderat Arlesheim


“Male Bashing”

7. Januar 2010

In der heutigen NZZ findet sich im Teil “Meinungen & Debatte” ein Beitrag von Walter Hollstein, einem Soziologen aus Riehen. Er zitiert Radikalfeministinnen, schreibt über “male bashing” und Sitzbuchungsregeln der Air France, um dann den Bogen zu einer Baselbieter Schule und insbesondere zu unseren männlichen Kindern und Jugendlichen zu schlagen. Lesenswert, denn das Thema ist hochaktuell.


Kinderkonferenz 2008: Wünsche an die Gemeinde

25. Oktober 2008

«Partizipation – Kinder reden mit!», so lautet das Thema der 11. Schweizerischen Kinderkonferenz, die vom 12. bis 15. November in Freiburg i.Ue. statt findet. Die Kinderkonferenz wird von der Kinderlobby organisiert und ermöglicht 50 Kindern und Jugendlichen (9 bis 15-jährig) aus der ganzen Schweiz ihre Anliegen, Wünsche, Meinungen und Rechte zu diskutieren:

Was wünschen sich die Kinder am meisten in ihrer Gemeinde? Ein Kinderparlament? Mitsprache wenn es um den Pausenplatz geht? Und wie geht man vor, damit es Wirklichkeit wird?

 

An der Kinderkonferenz werden Antworten gesucht. Die Ergebnisse werden in einem Schlussbericht veröffentlicht und Politikern und Medien präsentiert. – treffpunkt-schule.net bleibt dran.

 


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