Jugend und Medien

19. April 2010

Schulrat und Schulleitung Kingergarten & Primarschule Arlesheim haben am 13.04.2010 einen öffentlichen Informationsabend zum Thema “Jugend und Medien” durchgeführt. Die Referenten haben wiederholt auf die Wichtigkeit hingewiesen, dass sich die Eltern intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Der Anlass war gut besucht, und im Vorfeld ist eine Broschüre “Vernetzt mit der ganzen Welt” entstanden, welche am Anlass abgegeben wurde und über den angegebenen Link auch heruntergeladen werden kann.

In der heutigen NZZ (-> “Abschied vom pädagogischen Schonraum?) beleuchtet Allan Guggenbühl dasselbe Thema vor dem Hintergrund der sich wandelnden Rolle der Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft. Er stellt unter anderem fest, dass diese “heute wieder in einer Welt aufwachsen, in der sie, wenn auch meist nur medial, den Schattenseiten des Menschlichen ausgesetzt sind. Da wir wenig Kontrolle über diesen Prozess haben, müssen wir auf ihre Kompetenz setzen, das Chaos von Bild und Information zu ordnen.


Internetauftritte der Schulen in Arlesheim

11. April 2010

Wir haben hier und an anderer Stelle immer wieder auf die Wichtigkeit der Präsenz unserer Schulen in der Öffentlichkeit und der Kommunikation mit den für die Schulen relevanten Anspruchsgruppen hingewiesen. In Arlesheim sind in den vergangenen Monaten einige Schritte in diese Richtung gemacht worden: Die Schulen berichten in der Lokalzeitung aktiver als früher, die Erreichbarkeit der Lehrkräfte über E-mail wurde professionalisiert, und seit diesem Frühjahr haben Primarschule, Sekundarschule und Schulrat eigene Websites:

-> Kindergarten und Primarschule Arlesheim
-> Sekundarschule Arlesheim
-> Schulrat Arlesheim

Einiges muss auf den Websites noch optimiert werden: Die alte Web-Heimat von Kindergarten und Primarschule auf der Gemeinde-Website muss  entrümpelt werden; dort fehlt auch noch der Link auf die neue Website. Überhaupt besteht bezüglich Verlinkung der drei Websites untereinander noch Handlungsbedarf: Auf der Einstiegsseite sollten zu den jeweils anderen beiden Seiten gut sichtbare Links angebracht werden, damit “Verirrte” mit einem Klick die richtige Seite finden. Bei der Sekundarschule ist für Aussenstehende unerklärlich, warum die Webadresse “www.schulenarlesheim.ch” heisst – hier sei aber eine Änderung demnächst vorgesehen.

Webfanatiker werden monieren, dass auf den neuen Websites keine interaktiven Elemente vorhanden sind. Das wäre in der Tat spannend, aber vielleicht müssen sich die neuen Kommunikationskanäle zuerst einmal im Rahmen der Einwegkommunikation bewähren. Sie sind auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.


Sekundarschulhäuser und Kinderschutzprogramme

23. Januar 2010

Heute finden sich in der Basler Zeitung gleich zwei Artikel, welche unsere Schulen betreffen (beide leider nicht online verfügbar):

Wie bereits angekündigt, folgt nach dem Vorentscheid über die Sekundarschulstandorte im Kanton Baselland nun die Diskussion darüber, wann und zu welchen Konditionen die bisher gemeindeeigenen Sekundarschulbauten ins Eigentum des Kantons überführt werden sollen. Es geht immerhin um rund 100 Gebäude und eine Grössenordnung von 130 Millionen Franken.

Der Schulrat Arlesheim bemüht sich weiterhin, im Unterschied zu früheren Jahren vermehrt in den Medien präsent zu sein: Er lanciert nach einer entsprechenden Elternumfrage zur Computernutzung ein Projekt “Kinderschutzprogramme”. Im Artikel der BaZ erfährt man über die konkrete Umsetzung des Projekts leider nicht viel mehr als das, was vor vier Monaten bereits im Wochenblatt zu lesen war. Das Thema ist zweifellos wichtig; meine damals geäusserten Bedenken bezüglich Umsetzung bleiben vorderhand bestehen.


Computernutzung bei Primarschülern

25. September 2009

Wappen_ArlesheimDer Schulrat Arlesheim kommuniziert in letzter Zeit vermehrt in den Medien. Im Wochenblatt vom 24.09.2009 wird über die kürzlich durchgeführte Elternbefragung zu den Gewohnheiten der Computernutzung von Primarschülern berichtet (siehe Eltern- und Schülerbrief). Da der Artikel nicht online verfügbar ist, hier ein paar Ergebnisse der Umfrage:

  • 85% der Primarschüler nutzen zuhause den Computer.
  • 27% können den Computer alleine bedienen, 58% tun dies zusammen mit den Eltern.
  • Bei 92% der Schüler liegt die tägliche Nutzungsdauer unter einer Stunde.
  • Auf 40% der Computer ist ein Kinderschutzprogramm installiert.
  • 56% der Eltern wären an einer Installation eines solchen Programms interessiert und möchten auch eine Unterstützung bei der Installation annehmen.

Der Schulrat startet nun ein Projekt, um die Anwendung von Kinderschutzprogrammen bei Primarschülern zu fördern und zu unterstützen. Bei aller Sympathie für das Anliegen: Ich bin gespannt auf die Umsetzung. Wer genau wird den Eltern bei der Installation und Inbetriebnahme eines Kinderschutzprogramms auf dem heimischen Computer behilflich sein? Was geschieht bei Problemen mit dem Programm lange nach der Installation? Und vor allem: Besteht nicht die Gefahr, dass sich Eltern durch das Vorhandensein eines Kinderschutzprogramms zu sehr in Sicherheit wähnen und noch weniger darauf achten, was ihre Kids am Computer tun?


Infoabend zu Internet, Handy & Co.

23. Oktober 2008


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