23. Januar 2010
Heute finden sich in der Basler Zeitung gleich zwei Artikel, welche unsere Schulen betreffen (beide leider nicht online verfügbar):
Wie bereits angekündigt, folgt nach dem Vorentscheid über die Sekundarschulstandorte im Kanton Baselland nun die Diskussion darüber, wann und zu welchen Konditionen die bisher gemeindeeigenen Sekundarschulbauten ins Eigentum des Kantons überführt werden sollen. Es geht immerhin um rund 100 Gebäude und eine Grössenordnung von 130 Millionen Franken.
Der Schulrat Arlesheim bemüht sich weiterhin, im Unterschied zu früheren Jahren vermehrt in den Medien präsent zu sein: Er lanciert nach einer entsprechenden Elternumfrage zur Computernutzung ein Projekt “Kinderschutzprogramme”. Im Artikel der BaZ erfährt man über die konkrete Umsetzung des Projekts leider nicht viel mehr als das, was vor vier Monaten bereits im Wochenblatt zu lesen war. Das Thema ist zweifellos wichtig; meine damals geäusserten Bedenken bezüglich Umsetzung bleiben vorderhand bestehen.
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Verfasst von Markus Eigenmann
25. September 2009
Der Schulrat Arlesheim kommuniziert in letzter Zeit vermehrt in den Medien. Im Wochenblatt vom 24.09.2009 wird über die kürzlich durchgeführte Elternbefragung zu den Gewohnheiten der Computernutzung von Primarschülern berichtet (siehe Eltern- und Schülerbrief). Da der Artikel nicht online verfügbar ist, hier ein paar Ergebnisse der Umfrage:
- 85% der Primarschüler nutzen zuhause den Computer.
- 27% können den Computer alleine bedienen, 58% tun dies zusammen mit den Eltern.
- Bei 92% der Schüler liegt die tägliche Nutzungsdauer unter einer Stunde.
- Auf 40% der Computer ist ein Kinderschutzprogramm installiert.
- 56% der Eltern wären an einer Installation eines solchen Programms interessiert und möchten auch eine Unterstützung bei der Installation annehmen.
Der Schulrat startet nun ein Projekt, um die Anwendung von Kinderschutzprogrammen bei Primarschülern zu fördern und zu unterstützen. Bei aller Sympathie für das Anliegen: Ich bin gespannt auf die Umsetzung. Wer genau wird den Eltern bei der Installation und Inbetriebnahme eines Kinderschutzprogramms auf dem heimischen Computer behilflich sein? Was geschieht bei Problemen mit dem Programm lange nach der Installation? Und vor allem: Besteht nicht die Gefahr, dass sich Eltern durch das Vorhandensein eines Kinderschutzprogramms zu sehr in Sicherheit wähnen und noch weniger darauf achten, was ihre Kids am Computer tun?
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Verfasst von Markus Eigenmann