Presseschau

15. März 2010

In den letzten Tagen war wieder mal richtig viel über Schul- und Jugendthemen zu lesen:

Die NZZ am Sonntag hat den Sekundarlehrermangel thematisiert (-> „Das letzte Aufgebot„), und die BaZ hat daraus am Montag dann noch einen regional angehauchten Beitrag gemacht. Das Thema wird uns noch beschäftigen, denn konkrete Antworten auf die Frage, wie der Beruf der Sekundarlehrerin attraktiver gemacht werden kann, konnten die Befragten nicht geben. Werden wir künftig wie heute schon in den Spitalberufen vermehrt in Deutschland rekrutieren gehen?

In seinem Aufsatz „Die kontrollierte Kindheit“ plädiert Allan Guggenbühl dafür, dass Jugendliche mehr Freiräume für Jugendliche erhalten, dass Kinder und Jugendliche nicht auf Schritt und Tritt von Erwachsenen überwacht und kontrolliert werden, und für weniger Verbote, deren Umgehung für Jugendliche häufig besonders attraktiv erscheint. Wo Allan Guggenbühl zitiert wird, ist auch Remo Largo nicht weit weg: Er nimmt im Interview („Eltern haben nicht zu viel, sondern zu wenig Zeit für ihre Kinder„) auf Guggenbühls Thesen Bezug, teilt diese aber nicht uneingeschränkt. Am Schluss schlägt er den Bogen zur Schule und fordert von den Erwachsenen (Eltern und Lehrpersonen), dass sie ihre Rolle als Vorbilder vermehrt wahrnehmen.

Vor dem Hintergrund des Münchner Prozesses gegen gewalttätige Schweizer Jugendliche beleuchtet eine Basler Journalistin im Beitrag „Brutal, kaltblütig, gnadenlos„  den Zusammenhang zwischen Bildung und Gewalt. Unter anderem betonen die Befragten die wichtige Rolle der Schule in der Gewaltprävention.

Schliesslich sind im Kanton Baselland die sogenannten Klassenstunden an der Sekundarschule ein Thema: „Psychohygiene im Klassenzimmer„. Allerdings war mir nach der Lektüre dieses Beitrags der Standpunkt der Bildungsdirektion nicht wirklich klar.


„Male Bashing“

7. Januar 2010

In der heutigen NZZ findet sich im Teil „Meinungen & Debatte“ ein Beitrag von Walter Hollstein, einem Soziologen aus Riehen. Er zitiert Radikalfeministinnen, schreibt über „male bashing“ und Sitzbuchungsregeln der Air France, um dann den Bogen zu einer Baselbieter Schule und insbesondere zu unseren männlichen Kindern und Jugendlichen zu schlagen. Lesenswert, denn das Thema ist hochaktuell.


„Erziehungsmuskeln stärken“

18. November 2008

„Ein ermutigender Abend zur Stärkung unserer Erziehungsmuskeln“,

so kündigt das Erwachsenen- und Jugendforum Arlesheim einen Vortrag des Psychologen Markus Zimmermann zum Thema Stark durch Erziehung: Grenzen setzen, aber wie? an.

Zimmermann wird beschreiben, wie konsequente Kindererziehung ohne Bestrafung funktionieren kann, indem die Grenzen positiv formuliert werden. Wichtig sei, dass das Kind innerhalb der Grenzen den Freiraum mitgestalten könne, so der Zürcher Psychologe.

Wann? Mittwoch, 19. November 2008

Wo? Pfeffingerhof, Saal Dachgeschoss

Dauer? 19.30 Uhr bis 21 Uhr

Eintritt? frei


8 wie Achterbahn

20. Oktober 2008

Das Forumtheater „8 wie Achterbahn“ ist eine szenische Fahrt zum Thema Erziehung. Das Theater gibt Einblick in den Erziehungs- und Beziehungsalltag von drei Familien. Sie wohnen im selben Haus und teilen sich eine Waschküche. Nach und nach wird sichtbar, dass es noch andere Gemeinsamkeiten gibt.

Szenenbild aus „8 wie Achterbahn“

Für alle Eltern und am Thema Interessierte. Anschliessend lädt die Elternbildung Baselland zu einem Apéro.

Wann? Am Freitag, 24. Oktober 2008 um 19.30 bis ca. 21.30 Uhr

Wo? Im Gewölbekeller des Gemeindezentrums in Reinach, Hauptstrasse 10.

Kosten: keine


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