Auch in diesem Jahr war die Kinderfasnacht in Arlesheim ein besonderes Erlebnis. Wie im letzten Jahr zeigen wir hier ein paar Eindrücke:
Verkehrspolitisches Stelldichein an der Birseckstrasse
6. Februar 2010
Eines muss man der CVP Arlesheim schon lassen: Die öffentliche Inszenierung der Sicherheitsfrage an der Abbiegung Birseckstrasse/Baselstrasse bei der Schulanlage Gerenmatte gelingt ihr voll und ganz. Die Presse ist in den vergangenen Tagen immer wieder auf das Thema eingestiegen, verschiedenen Blogs haben die Geschichte mehrfach rezykliert, und zur heute durchgeführten öffentlichen Begehung haben sich doch eine ansehnliche Menge Leute eingefunden. Natürlich war die gesamte CVP-Prominenz vertreten, es war aber auch ein Vertreter der BLT zugegen, und der Gemeinderat war mit drei Mitgliedern präsent. Das kantonale Tiefbauamt, die für die Kantonsstrasse zuständige Stelle, hielt es nicht für nötig, an der Begehung aufzukreuzen, und mit der Schulratskandidatin, welche sich so vehement für “kurze und sichere Schulwege” einsetzt, konnte man sich auch nicht unterhalten.
Nachdem die Herren Braun und Kink in dramatischen Worten wiederholt die Postulate der CVP vorgetragen hatten, verteidigte Gemeindepräsident Zeller das Vorgehen der Verkehrskommission und gab den schwarzen Peter weiter ans kantonale Tiefbauamt. Fazit: Die Schranke am Tramübergang wird so oder so in diesem Jahr gebaut (mit oder ohne CVP-Inszenierung); offene Fragen gibt es noch bezüglich Schutzmassnahmen für wartende Fussgänger auf der anderen Strassenseite sowie bezüglich der zeitlichen Steuerung der Fussgängerampel. Und um diese sinnvollen und vermutlich nicht allzu teuren Massnahmen rasch umzusetzen, hilft vielleicht der öffentliche Druck von der Strasse und aus der Parteizentrale.
Für diejenigen, welche nicht dabei waren, gibt’s hier ein paar Impressionen:
Eigenmann am Stammtisch
25. Oktober 2009Der Schulratskandidat Markus Eigenmann will die beste Schule für unsere Kinder. Wer wissen will, wie er dies anpacken will und wofür er sich im Schulrat konkret einsetzen wird, ist herzlich eingeladen, ihn persönlich kennen zu lernen. Am Mittwoch, den 4.11.2009, steht er zwischen 18 und 19.30 Uhr am Stammtisch von treffpunkt-schule.net im Rössli Red und Antwort.
Markus Eigenmann (FDP), Vater von 4 Kindern zwischen 2 und 10 Jahren, ist der Kandidat der Bürgerlichen und wird für seine Wahl in den Schulrat auch von der CVP und der SVP unterstützt. – Er ist vor allem aber ein kluger Kopf, der das Zeug dazu hat, einen positiven Beitrag zur Schulentwicklung für unsere Kinder zu leisten. Darum: Markus Eigenmann am 29.11.2009 in den Schulrat.
Sibylle von Heydebrand
„Wahre Liebe“ in Arlesheim
5. Juni 2009treffpunkt-schule.net organisiert die Arlesheimer Erstaufführung der Liebeskomödie True love – liebe lieber ehrlich. Die Leitung des Filmprojekts lag bei den beiden jungen Arlesheimern Isabel Zimmermann und David Borter.

Isabel Zimmermann und David Borter, Foto: www.liebelieberehrlich.ch
Wetten, dass John die frisch zugezogene Anina als Freundin gewinnen kann? Rasch erkennt er seine missliche Situation, denn eigentlich will er bei der Wette nicht mitmachen. Andererseits würde er sich lächerlich machen, wenn er sie verlieren würde. So setzt er alles daran, um Anina zur Freundin zu gewinnen. Ob und wie ihm das gelingt und was sich daraus entwickelt, zeigt die Liebeskomödie „True Love – liebe lieber ehrlich“.
Alles begann im September 2007. Die beiden Arlesheimer Jugendlichen Isabel Zimmermann und David Borter liessen ihre Idee, einen Liebesfilm zu drehen, reifen: David schrieb das Drehbuch und gemeinsam wurden die Darsteller gesucht. Fast alle Beteiligten stammen aus der Region Basel, die meisten aus Arlesheim. Im Sommer 2008 fanden die Dreharbeiten statt und am Valentinstag 2009 begeisterte der fertige Film das Publikum der Uraufführung in Münchenstein.
Die Arlesheimer Erstaufführung findet am Freitag, 19. Juni 2009, 19.30 Uhr in der Aula Gerenmatte statt. Türöffnung 19 Uhr. Kein Eintritt, freiwilliger Austritt.
boys@science
2. Mai 2009
Schweizer Jugend forscht organisiert vom 7. bis 11. Juni 2009 eine Schnupperwoche nur für Buben von 10 bis 13 Jahren. Vier Tage lang können Schüler aus der ganzen Deutschschweiz an den Departementen Chemie, Mathematik und Physik der Universität Basel in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen und ihre eigenen kleinen Forschungsprojekte bearbeiten.
Nach den positiven Erfahrungen des im September 2008 durchgeführten Pilotprojekts girls@science wird die Studienwoche dieses Jahr zum ersten Mal auch für Buben durchgeführt. Eine weitere girls@science Woche wird es wiederum im September 2009 geben. Infos dazu folgen Ende Mai.
Anmeldetermin für boys@science ist der 8. Mai 2009.
Weitere Infos und Anmeldeformular unter folgendem Link:
treffpunkt-schule.net am Frühlingsmarkt
24. April 2009Wir von treffpunkt-schule.net sind morgen Samstag, 25.04.2009 am Frühlingsmarkt in Arlesheim anzutreffen, und zwar am Stand der FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kommen Sie vorbei, trinken Sie einen Caffè Latte mit uns und informieren Sie sich über unsere jugendkulturelle Veranstaltung, welche am 19.06.2009 stattfindet.
Noch keine Lehrstelle für August ’09?
18. März 2009Die Zeit der Lehrstellensuche ist eine grosse Herausforderung für unsere Jugendlichen. Immer noch gibt es Schülerinnen und Schüler, die im Sommer aus der Schule austreten werden und noch keine Lehrstelle haben. Ihnen bietet die Aktion SPERANZA der FDP und der Wirtschaftskammer Baselland Hilfe zur Selbsthilfe. Eine „Gotte“ oder ein „Götti“ unterstützt sie in den nächsten Wochen und Monaten beim Suchen nach einer Lehrstelle, einem Brückenangebot oder einer weiterführenden Schule.
Wann? Am Samstag, 28. März 2009, 9 bis 17 Uhr, im Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, Liestal. Einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Schweizweit verfügen mehr als 10% der Jugendlichen über keine Berufsausbildung. Sie sind dem Risiko von Arbeitslosigkeit und anschliessender Abhängigkeit von Sozialhilfe in besonderem Masse ausgesetzt. Zurzeit steigt die Jugendarbeitslosenquote (Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen) überproportional: im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 29% mehr junge Menschen arbeitslos (im gesamten Arbeitsmarkt: 22%). Insgesamt sind aktuell in der Schweiz über 22′000 15- bis 24-Jährige ohne Arbeit gemeldet.
SPERANZA verhilft Jugendlichen zu beruflichen Perspektiven, indem sie ihnen beim Einstieg ins Berufsleben mit Rat und Tat zur Seite steht. So wird auch verhindert, dass Potential, auf welches die Wirtschaft angewiesen ist, brach liegt. Gleichzeitig kann so ein Beitrag zur Senkung der Kosten, die der Gesellschaft durch Jugendarbeitslosigkeit entstehen, geleistet werden.
Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, Liestal: Anfahrtsplan
Warum? – Die Rätsel der Welt
11. März 2009
Am 12. Mai startet die Kinder-Uni Basel 2009. Eine Professorin und vier Professoren geben Antworten auf knifflige Fragen:
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Warum weiss der Computer meistens mehr als ich?
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Warum gibt es Gewalt?
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Warum gibt es so viele verschiedene Fische in Afrika?
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Sind Bakterien unsere Freunde oder Feinde?
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Warum braucht manchmal auch die Seele einen Arzt?
Die Kinder-Uni findet jeweils dienstags ab 17.15 Uhr im Grossen Hörsaal des Zentrums für Lehre und Forschung (ZLF), an der Hebelstrasse 20 in Basel, statt. Und wie immer gilt: Eltern müssen draussen bleiben. Der Besuch der 5 Kinder- Uni -Vorlesungen ist kostenlos.
Weil der grösste Hörsaal der Universität zurzeit renoviert wird, startet die Kinder-Uni erst Anfang Mai und die Vorlesungen werden statt doppelt nur einmal geführt. Das hat zur Folge, dass dieses Jahr weniger Plätze zur Verfügung stehen.
Anmelden kann man die Kinder ab sofort über ein Formular im Internet oder auch per Postkarte (an Kinder-Uni Basel, c/o Öffentlichkeitsarbeit der Universität Basel, Postfach, 4003 Basel; mit Name des Kindes, Geschlecht, Adresse, Jahrgang, Schulhaus, E-Mail-Adresse).
Wer zugelassen wird, erhält bis spätestens Anfang April den Kinder-Uni-Ausweis und den Vorlesungsschein zum Abstempeln vor dem Hörsaal. Die Kinder sollten alle fünf Vorlesungen besuchen – wenn sie einmal nicht kommen können, dürfen sie den Ausweis einem anderen Kind weitergeben.
Fasnacht 2009: Eindrücke vom Kinderumzug
20. Februar 2009Der heutige Kinderumzug an der Arleser Fasnacht war wie immer ein Erlebnis für die Kindergarten- und Schulklassen und hat auch viele auswärtige Teilnehmer und Besucherinnen angelockt. Einige Eindrücke:
“Wir binden die Erziehungsberechtigten in die Verantwortung ein”
19. November 2008An unserem ersten Stammtisch haben sich Schulrätinnen, Schulleitungen, Lehrpersonen, Politikerinnen und Politiker sowie Eltern über Ihre Vorstellungen zur Rolle der Erziehungsberechtigten in der Schule ausgetauscht. In einer kurzen Einführung erläuterte Simon Esslinger, Schulleiter der Sekundarschule Arlesheim, wie das neue Leitbild der Sekundarschule durch die Lehrerschaft in kurzer Zeit erarbeitet worden ist. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen: Derzeit wird an der Definition von Indikatoren gearbeitet, welche eine Aussage zulassen, ob und wie dem Leitbild in der Praxis auch nachgelebt wird.
In der anschliessenden Diskussion wurde der Leitsatz “Wir binden die Erziehungsberechtigten in die Verantwortung ein” von verschiedenen Seiten beleuchtet. Einige Kernaussagen waren:
- Die Öffentlichkeitsarbeit ist auch bei unseren staatlichen Schulen eminent wichtig, und es besteht Handlungsbedarf.
- Die Ressourcen der Schulleitungen sind limitiert und werden generell als zu gering eingestuft. Der Sekundarschule Arlesheim stehen 110 Stellenprozente für Schulleitung, 40 Stellenprozente für Sekretariat und 40 Stellenprozente für Schulsozialarbeit zur Verfügung; die Schulleitung führt ca. 50 Mitarbeitende. Ob und in welcher Form die Eltern hier einen Beitrag leisten können, wurde nicht abschliessend diskutiert.
- Alle Eltern sind auch einmal zur Schule gegangen und meinen zu wissen, wie die Schule zu funktionieren hat. Eine Schule wird häufig dann als gut angesehen, wenn die Eltern zufrieden sind. In diesem Zusammenhang spielt die Einstufung in die verschiedenen Sekundarschulniveaus eine herausragende (und manchmal auch problematische) Rolle.
- Auf Kindergarten- und Primarschulstufe sind die Eltern aufgrund des Alters der Kinder relativ stark in die Schulaktivitäten einbezogen; auf der Sekundarschulstufe nimmt das stark ab. Viele Eltern wollen oder können sich nicht aktiv beteiligen, und wenn schon, dann zugunsten des eigenen Kindes und dessen Klasse, und nicht zugunsten der allgemeinen Schulentwicklung. Den wenigen, welche das wollen und können, soll von der Schule dazu jedoch die Möglichkeit geboten werden.
- In Bezug auf die Qualitätsentwicklung findet derzeit in den Schulen ein Kulturwandel statt. Instrumente wie Mitarbeitergespräche und Feedbacks von Eltern, Schülern und Kolleginnen sind unterschiedlich weit etabliert. Systematische Auswertungen, welche Trends in der Qualitätsentwicklung erkennen lassen, sind ein wichtiges Ziel, aber noch nicht sehr verbreitet.
- Warum muss das Rad immer wieder neu erfunden werden? Haben andere Schulen, z.B. in Nachbargemeinden, nicht bereits das eine oder andere erfolgreich umgesetzt? Jede Schule ist anders, jedes Kollegium unterschiedlich zusammengesetzt.
- Wichtig ist es, nebst den offiziellen Kanälen auch niederschwellige Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Schule und Erziehungsberechtigten zu schaffen. Es ist wichtig, dass der Kontakt nicht nur im Falle von Problemen hergestellt wird. Auch positive Feedbacks von Eltern sind für die Lehrpersonen wichtig.
Falls Sie keine Gelegenheit hatten, selber an unserem Stammtisch teilzunehmen, sind Ihre Beiträge natürlich auch als Kommentare zu diesem Artikel willkommen!


























































Verfasst von Markus Eigenmann 

































