Kinderfreundliche Gemeinde

Schon zum zweiten Mal im neuen Jahr durfte ich diese Woche an einem sogenannten World Café teilnehmen – diesmal hat die Arbeitsgruppe „Kinderfreundliche Gemeinde“ eingeladen. In vielen Punkten waren sich die Teilnehmenden einig („Unsere Kinder haben ein sehr vielseitiges und attraktives Freizeitangebot“, „Den Schulweg sollen unsere Kinder selbständig bewältigen“), einige Themen haben polarisiert (z.B. Frühförderung, Verantwortung der Eltern), und unzählige Male wurden Formulierungen wie „man sollte halt …“ oder „es müsste eben … geben“ verwendet. Auch die Grenzen der Einflussnahme auf gesellschaftliche Entwicklungen wurden in der Diskussion erkennbar.

Die Veranstaltungsform hat zweifellos Vorteile: Man kommt schnell mit vielen verschiedenen Leuten aus den unterschiedlichsten Bereichen in Kontakt, und manchmal entsteht auch eine spontane, einfach umsetzbare Idee (z.B. die Durchführung einer  Schnupperwoche der Sportvereine analog zur Instrumentendemo der Musikschule). Die Ideen sind jedoch nur der erste Schritt – die Arbeitsgruppe hat nun die anspruchsvolle Aufgabe, daraus sinnvolle umsetzbare Massnahmen abzuleiten, welche auf politische Akzeptanz stossen. Daran sollten wir den Erfolg der Label-Aktion „Kinderfreundliche Gemeinde“ messen.

Markus Eigenmann, Kandidat für den Gemeinderat Arlesheim

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