Eines muss man der CVP Arlesheim schon lassen: Die öffentliche Inszenierung der Sicherheitsfrage an der Abbiegung Birseckstrasse/Baselstrasse bei der Schulanlage Gerenmatte gelingt ihr voll und ganz. Die Presse ist in den vergangenen Tagen immer wieder auf das Thema eingestiegen, verschiedenen Blogs haben die Geschichte mehrfach rezykliert, und zur heute durchgeführten öffentlichen Begehung haben sich doch eine ansehnliche Menge Leute eingefunden. Natürlich war die gesamte CVP-Prominenz vertreten, es war aber auch ein Vertreter der BLT zugegen, und der Gemeinderat war mit drei Mitgliedern präsent. Das kantonale Tiefbauamt, die für die Kantonsstrasse zuständige Stelle, hielt es nicht für nötig, an der Begehung aufzukreuzen, und mit der Schulratskandidatin, welche sich so vehement für „kurze und sichere Schulwege“ einsetzt, konnte man sich auch nicht unterhalten.
Nachdem die Herren Braun und Kink in dramatischen Worten wiederholt die Postulate der CVP vorgetragen hatten, verteidigte Gemeindepräsident Zeller das Vorgehen der Verkehrskommission und gab den schwarzen Peter weiter ans kantonale Tiefbauamt. Fazit: Die Schranke am Tramübergang wird so oder so in diesem Jahr gebaut (mit oder ohne CVP-Inszenierung); offene Fragen gibt es noch bezüglich Schutzmassnahmen für wartende Fussgänger auf der anderen Strassenseite sowie bezüglich der zeitlichen Steuerung der Fussgängerampel. Und um diese sinnvollen und vermutlich nicht allzu teuren Massnahmen rasch umzusetzen, hilft vielleicht der öffentliche Druck von der Strasse und aus der Parteizentrale.
Für diejenigen, welche nicht dabei waren, gibt’s hier ein paar Impressionen:









Schön, wenn man sich so mit Nebensächlichkeiten aufhalten kann. Die bürgerlich-internen Zwiste sind aber längst nicht so unterhaltsam, wie vielleicht angenommen, und das „gegnerische Kandidatin“-Bashing auch nicht. Wann sehen wir denn endlich richtige Inhalte, statt trist-blauer Plakate? Wir wollen etwas vom versprochenen „Sachverstand“ lesen!
Die Gestaltung von Plakaten gibt erfahrungsgemäss immer zu reden – den einen gefällt’s , den anderen weniger; die Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Und wo kämen wir denn hin, wenn beim kleinsten Bezug auf die gegnerische Propaganda immer gleich von „Bashing“ die Rede wäre?
Es erstaunt mich, dass Sie Inhalte vermissen – für eine Ersatzwahl in eine Gemeindebehörde war vor dem ersten Wahlgang vergleichsweise viel Inhaltliches zu lesen. Einiges davon finden Sie hier. Und ein ausführliches Interview finden Sie unter den Links hier.
Diese Inhalte diskutiere ich gerne mit Ihnen – vorzugsweise natürlich persönlich.