Schulrat als Aufsichtsbehörde

26. Februar 2010

Es ist in den vergangenen Wochen einiges geschrieben worden über die Tätigkeiten des Schulrats. Eine zentrale Aufgabe des Schulrats ist bisher allerdings zu kurz gekommen: Der Schulrat ist Anstellungsbehörde und vorgesetzte Stelle der Schulleitungen.
Für die neue Sekundarschule Arlesheim-Münchenstein muss in naher Zukunft eine neue Schulleitung angestellt werden. Eine Schulleitung hat ausserordentlich anspruchsvolle und vielschichtige Aufgaben, in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit denjenigen einer Geschäftsleitung in einem Unternehmen. Das entsprechende Auswahlverfahren ist deshalb mit grösstmöglicher Sorgfalt und Professionalität durchzuführen. Aber auch nach der Anstellung hat der Schulrat die Aufgabe, die Schulleitung zu beraten und deren Arbeit regelmässig im Rahmen von Mitarbeitergesprächen zu beurteilen. Hierbei ist es ausserordentlich hilfreich, wenn dem Schulrat auch „branchenfremde“ Personen mit Führungserfahrung aus ihrer beruflichen Tätigkeit angehören.
Als Mitglied des Schulrates würde ich sehr gerne meinen Beitrag dazu leisten, unsere Schulleitungen bei ihrer äusserst wichtigen Aufgabe kritisch und konstruktiv zu begleiten. Ich freue mich deshalb sehr auf Ihre Stimme am 7. März!

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim


Von der Schweizer Schulschrift zur Basisschrift

19. Februar 2010

Ich habe mir die Frage auch schon gestellt: Ist die Schweizer Schulschrift, welche meine Tochter in der Schule übt, heutzutage nicht etwas antiquiert? Schliesslich wird sie schweizweit seit über 60 Jahren unterrichtet, und ich kenne kaum jemanden, der als Erwachsener nur annähernd so schreibt. Die NZZ thematisiert die Schulschrift in ihrer Ausgabe vom 15.02.2010: Seilziehen um eine zeitgemässe Schulschrift. Im Artikel wird auch die neue “Basisschrift” vorgestellt, welche mehr wie eine zusammenhängende Blockschrift aussieht:

Im Kanton Baselland sind die Primarschulen derzeit nicht frei, die neue Basisschrift anstelle der Schweizer Schulschrift einzuführen. Bei Schulwechseln wäre es auch störend, wenn an verschiedenen Schulen unterschiedliche Schriften gelehrt würden, wie das in anderen Kantonen der Fall ist. Es ist aber zu hoffen, dass die Basisschrift in den neuen Deutschschweizer Lehrplan aufgenommen wird; für mich gibt es jedenfalls mehr Argumente dafür als dagegen.


Fasnacht 2010: Eindrücke vom Kinderumzug

12. Februar 2010

Auch in diesem Jahr war die Kinderfasnacht in Arlesheim ein besonderes Erlebnis. Wie im letzten Jahr zeigen wir hier ein paar Eindrücke:


Verkehrspolitisches Stelldichein an der Birseckstrasse

6. Februar 2010

Eines muss man der CVP Arlesheim schon lassen: Die öffentliche Inszenierung der Sicherheitsfrage an der Abbiegung Birseckstrasse/Baselstrasse bei der Schulanlage Gerenmatte gelingt ihr voll und ganz. Die Presse ist in den vergangenen Tagen immer wieder auf das Thema eingestiegen, verschiedenen Blogs haben die Geschichte mehrfach rezykliert, und zur heute durchgeführten öffentlichen Begehung haben sich doch eine ansehnliche Menge Leute eingefunden. Natürlich war die gesamte CVP-Prominenz vertreten, es war aber auch ein Vertreter der BLT zugegen, und der Gemeinderat war mit drei Mitgliedern präsent. Das kantonale Tiefbauamt, die für die Kantonsstrasse zuständige Stelle, hielt es nicht für nötig, an der Begehung aufzukreuzen, und mit der Schulratskandidatin, welche sich so vehement für “kurze und sichere Schulwege” einsetzt, konnte man sich auch nicht unterhalten. ;-)

Nachdem die Herren Braun und Kink in dramatischen Worten wiederholt die Postulate der CVP vorgetragen hatten, verteidigte Gemeindepräsident Zeller das Vorgehen der Verkehrskommission und gab den schwarzen Peter weiter ans kantonale Tiefbauamt. Fazit: Die Schranke am Tramübergang wird so oder so in diesem Jahr gebaut (mit oder ohne CVP-Inszenierung); offene Fragen gibt es noch bezüglich Schutzmassnahmen für wartende Fussgänger auf der anderen Strassenseite sowie bezüglich der zeitlichen Steuerung der Fussgängerampel. Und um diese sinnvollen und vermutlich nicht allzu teuren Massnahmen rasch umzusetzen, hilft vielleicht der öffentliche Druck von der Strasse und aus der Parteizentrale.

Für diejenigen, welche nicht dabei waren, gibt’s hier ein paar Impressionen:


Fachterminologie im Bildungswesen

1. Februar 2010

Es gibt – neben vielen guten Beispielen – zwei Arten von Elternbriefen aus der Schule, die mich jeweils nerven. Die einen sind die mit den vielen Deutschfehlern, bei den anderen werden bildungsspezifische Fachbegriffe verwendet, deren Bedeutung einer Mehrheit der Eltern nicht klar ist. Die NZZ geht in der heutigen Ausgabe in einem lesenswerten Artikel auf die vermehrte Verwendung von abstrakten und abgehobenen Begriffen im Bildungswesen ein:

-> Im Sumpf der Sprache (NZZ vom 01.02.2010)


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