Frischer Wind im Schulrat Arlesheim

24. November 2009

Liebe Stimmberechtigte! Haben Sie schon gewählt? In den vergangenen Wochen habe ich Ihnen an dieser Stelle berichtet, für welche Anliegen ich mich gerne im Arleser Schulrat einsetzen würde: möglichst gute Vorbereitung unserer Kinder auf weiterführende Schulen, den späteren Beruf sowie das Leben als Erwachsene; systematische und nachvollziehbare Qualitätsentwicklung unter Einbezug der Eltern und der Schülerinnen und Schüler; offene und vielschichtige Kommunikation zwischen Schule, Eltern und Öffentlichkeit; verstärkte Vernetzung von Schule und Wirtschaft. Sämtliche Beiträge zu diesen Themen sind weiterhin unter auf dieser Website abrufbar.

Falls Sie ähnliche Vorstellungen haben oder der Meinung sind, es brauche nicht nur frische Luft, sondern auch etwas frischen Wind in unserem Schulrat, dann freue ich mich über Ihre Stimme!

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim


Qualitätsentwicklung an unseren Schulen

18. November 2009

Die Qualität unserer Schulen ist entscheidend für die Bildung unserer Kinder und trägt wesentlich zur Standortattraktivität unserer Gemeinde bei. Der Qualitätsentwicklung an unseren Schulen ist deshalb eine hohe Priorität einzuräumen. Das Bildungsgesetz sieht dazu u.a. das Instrument der „internen Evaluation“ vor. Interne Evaluationen sind im Auftrag des Schulrats von der jeweiligen Schulleitung durchzuführen. Dabei sind auch die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler in angemessener Weise einzubeziehen, was heute erfahrungsgemäss noch zu wenig der Fall ist.

Damit aus Evaluationen die richtigen Schlüsse gezogen werden können, müssen diese systematisch und regelmässig stattfinden. Dadurch werden Trends erkennbar, und es können bei Bedarf frühzeitig Verbesserungsmassnahmen ergriffen werden. Systematik und Regelmässigkeit  sind auch wichtig, damit die Wirksamkeit von Korrekturmassnahmen später überprüft werden kann.

Die Ergebnisse von Evaluationen sowie beschlossene Verbesserungsmassnahmen sollen in angemessener Form veröffentlicht werden, was heute noch kaum erfolgt. Weiter soll die Öffentlichkeit bei standardisierten Auswertungen meiner Meinung nach die Ergebnisse unserer Schulen mit denjenigen anderer Gemeinden mit ähnlicher Bevölkerungsstruktur vergleichen  können. Ich bin überzeugt, dass vermehrte Offenheit und Transparenz das Vertrauen in die Qualität unserer Schulen stärken würden.

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim


Keine Katze im Sack

15. November 2009

In den Schulrat soll eine Person gewählt werden, die dieses Amt gewissenhaft ausübt und dazu beiträgt, dass sich die Schule positiv entwickelt. Welcher Partei diese Person angehört, ist zweitrangig. Zu wissen, wo sich der künftige Schulrat in der Schulpolitik positioniert, hat aber Vorteile. Wer will schon die Katze im Sack wählen?

Markus Eigenmann, FDP, ist der bürgerliche Kandidat und wird von der CVP und der SVP unterstützt. Er sagt klar, wofür er sich im Schulrat einsetzen will: eine Schule, die auf das Leben vorbereitet, Mitarbeit der Eltern und der Schüler bei der (systematischen) Qualitätsentwicklung, offene Kommunikation der Schule und Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Wirtschaft.

Nebst diesen unterstützungswürdigen Anliegen schätze ich besonders, dass sich Markus Eigenmann realistische Ziele setzt. Dies bezeugt, dass er sich gründlich mit seiner künftigen Aufgabe auseinander gesetzt hat.

Als Vater von 4 Kindern und Geschäftsführer eines Basler Industrieunternehmens vertritt er nicht nur uns Eltern qualifiziert, sondern er bringt auch Fähigkeiten wie analytisches Denken und gewissenhaftes Arbeiten mit. Wichtig ist mir auch, dass er den Zeitaufwand für dieses Amt realistisch einschätzt und bereit ist, diese Zeit zu investieren. Damit unsere Schule die beste wird für unsere Kinder.


Schule und Wirtschaft vernetzen

12. November 2009

Wappen_ArlesheimBraucht es besondere Kontakte zwischen Schule und Wirtschaft? Sind das nicht zwei in sich geschlossene Welten mit einer klar definierten Schnittstelle?

Ich bin überzeugt, dass es vorteilhaft wäre, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Wirtschaft zu intensivieren; beide Seiten könnten davon profitieren. Insbesondere Lehrbetriebe müssen eine klare Vorstellung davon haben, was ihre Lernenden aus der Schulzeit mitbringen. Dass viele Branchen für die Selektion ihrer künftigen Lernenden eigene „Aufnahmeprüfungen“ veranstalten, ist nicht unbedingt eine positive Entwicklung. Bei der Rekrutierung von Mitarbeitenden ist es wichtig, über die heute aktuellen Ausbildungswege im Bild zu sein; viele Berufsausbildungen und Schulabschlüsse haben sich in den letzten Jahren verändert.

Auch für unsere Schulen könnten vermehrte Kontakte mit Unternehmen  von Vorteil sein. Einerseits ist es für die Berufswahl wichtig, dass Schülerinnen und Schüler eine aktuelle Vorstellung der in Frage kommenden Berufe haben. Andererseits wandeln sich die Anforderungen in unserer Arbeitswelt über die Jahre: solche Trends sollten Lehrpersonen und Schulbehörden erkennen und daraus die richtigen Schlüsse für den Schulbetrieb ziehen können. Schliesslich glaube ich, dass im Bereich der Qualitätsentwicklung an unseren Schulen das Rad nicht komplett neu erfunden werden muss – doch dazu mehr in einer Woche.

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim


Gute Ausgangslage für den Lehrplan 21

7. November 2009

Eine Angleichung der unterschiedlichen kantonalen Schulsysteme in der Schweiz ist überfällig. Während die HarmoS-Vorlage aufgrund von z.T. irrationalen Argumenten einen schweren Stand hat, scheint die Ausgangslage für den geplanten gemeinsamen Lehrplan in der Deutschschweiz unter einem besseren Stern zu stehen. Gestern wurde bekanntgegeben, dass sämtliche kantonalen Bildungsdirektoren das Projekt befürworten und dass auch die Lehrerschaft bei der Ausarbeitung des neuen Lehrplans aktiv mitwirken will. In Kraft treten wird der neue Lehrplan frühestens 2014.

-> Was Schüler der Deutschschweiz künftig lernen werden (NZZ vom 06.11.2009)
-> Medienmitteilung der Erziehungsdirektoren-Konferenzen vom 05.11.2009

Lehrplan 21


Die beste Schule für unsere Kinder

4. November 2009

Wappen_ArlesheimWir alle wollen die beste Schule für unsere Kinder. Doch was heisst das genau?

Drei Aspekte stehen für mich im Vordergrund: In der Schule sollen sich unsere Kinder und Jugendlichen möglichst viele Kompetenzen aneignen können, welche dazu beitragen, dass sie sich in ihrem späteren Leben mit Freude und Befriedigung behaupten können. Dabei steht nicht in erster Linie ein möglichst umfangreiches Fachwissen im Vordergrund. Zweitens soll es an der Schule Spass machen, zu lernen und zu unterrichten, auch wenn es sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrpersonen immer wieder schwierige Situationen geben kann. Ein gutes Arbeitsklima ist eine Grundvoraussetzung für den Lernerfolg. Schliesslich sollen unsere Schulen anstehende Veränderungen – und davon gibt es derzeit bekanntlich viele – nicht primär als Bedrohung wahrnehmen, sondern als Chance zur stetigen Verbesserung.

Ich bin überzeugt, dass der Schulrat zu allen drei Punkten wichtige Beiträge leisten kann, wenn auch nicht überall im gleichen Ausmass. Als Mitglied des Schulrats möchte ich meine Ideen und Vorstellungen dazu gerne einbringen. Ich danke Ihnen für Ihre Stimme bei der bevorstehenden Ersatzwahl!

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim


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