Sekundarschule Arlesheim-Münchenstein

28. Oktober 2009

Wappen_ArlesheimDie ursprüglichen Pläne des Regierungsrates, die Sekundarschulen von Arlesheim und Münchenstein an einem gemeinsamen neuen Standort zusammenzulegen, haben bis vor einem Jahr die Gemüter bewegt. Seit einiger Zeit zeichnet sich nun ab, dass die beiden Schulstandorte erhalten bleiben, dass die beiden Schulen organisatorisch jedoch zusammengelegt werden. Die entsprechende Vorlage ist noch im Landrat hängig, dürfte aber im Sinne des Regierungsrates umgesetzt werden.

Was heisst das für Arlesheim? Erfreulich ist, dass unsere Sekundarschüler weiterhin grossmehrheitlich in Arlesheim zur Schule gehen werden. Auf politischer Ebene wird die organisatorische Zusammenlegung hingegen Veränderungen nach sich ziehen: Neu werden Arlesheim und Münchenstein für die gemeinsame Sekundarschule einen Kreisschulrat wählen. Unser heutiger Schulrat wird somit nur noch für Kindergarten und Primarschule zuständig sein.

Als eine der ersten Aufgaben wird der neue Kreisschulrat die Schulleitung der gemeinsamen Sekundarschule anstellen. Ferner wird sich die Sekundarschule Arlesheim-Münchenstein ein neues Schulprogramm geben, welches der Kreisschulrat zu genehmigen hat. Ich gehe aber auch davon aus, dass unser heutiger Schulrat in den Vorbereitungen für die organisatorischen Zusammenführung der beiden Sekundarschulen eine wichtige Rolle spielen wird. Als Mitglied des Schulrats möchte ich zum guten Gelingen dieses Projekts meinen Beitrag leisten.

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim am 29.11.2009


Eigenmann am Stammtisch

25. Oktober 2009

Der Schulratskandidat Markus Eigenmann will die beste Schule für unsere Kinder. Wer wissen will, wie er dies anpacken will und wofür er sich im Schulrat konkret einsetzen wird, ist herzlich eingeladen, ihn persönlich kennen zu lernen. Am Mittwoch, den 4.11.2009, steht er zwischen 18 und 19.30 Uhr am Stammtisch von treffpunkt-schule.net im Rössli Red und Antwort.

Markus Eigenmann (FDP), Vater von 4 Kindern zwischen 2 und 10 Jahren, ist der Kandidat der Bürgerlichen und wird für seine Wahl in den Schulrat auch von der CVP und der SVP unterstützt. – Er ist vor allem aber ein kluger Kopf, der das Zeug dazu hat, einen positiven Beitrag zur Schulentwicklung für unsere Kinder zu leisten. Darum: Markus Eigenmann am 29.11.2009 in den Schulrat.

Sibylle von Heydebrand


Chaos in der Bildungslandschaft

23. Oktober 2009

logo_blBaselland verschiebt die geplante Einführung des neuen Sprachenkonzepts mit Französischunterricht ab der 3. Klasse und Englischunterricht ab der 5. Klasse auf unbestimmte Zeit – aus Spargründen:

-> Medienmitteilung vom 22.10.2009 (wurde entfernt)
-> Kein Geld für Frühfranzösisch (BaZ vom 23.10.2009)

Wie immer ertönt nun der Ruf, man möge um Himmelswillen nicht bei der Bildung sparen. In der Sache aber muss auch gesagt werden, dass eine positive Wirkung eines früheren Beginns des Sprachenunterrichts auf die späteren Fremdsprachenkenntnisse der Schülerinnen und Schüler bisher nicht nachgewiesen werden konnte und höchst umstritten ist. Und vielleicht hat es auch Vorteile, wenn unseren Schulen eine der zahlreichen laufenden Reformen vorerst erspart bleibt.

Nicht akzeptabel ist hingegen, dass es die Kantone BS und BL einmal mehr nicht fertig bringen, Ihre Schulsysteme anzugleichen. Es wäre jammerschade, wenn dies- und jenseits der Kantonsgrenze ein unterschiedliches Sprachenkonzept an der Primarschule umgesetzt würde. Dies würde die Mobilität von Familien unnötig erschweren.


Schwerpunkte im Schulrat

21. Oktober 2009

Wappen_ArlesheimDie sieben Aufgaben unseres Schulrats sind im Bildungsgesetz des Kantons Basel-Landschaft abschliessend beschrieben: Er ist zuständig für die Anstellung der Schulleitungen, für die unbefristete Anstellung von Lehrerinnen und Lehrern, für die Festlegung der Anzahl der sogenannten Joker-Tage (Absenzen ohne Angabe von Gründen), ferner ist der Schulrat Beschwerdeinstanz bei Entscheiden der Schulleitungen.  Der Schulrat genehmigt das sogenannte Schulprogramm und gewährleistet im Rahmen der Qualitätsentwicklung die Durchführung der internen Evaluation sowie die Umsetzung der entsprechenden Ergebnisse. Schliesslich ist der Schulrat eine Art Kommunikationsdrehscheibe: Er soll einerseits die Anliegen der Eltern und der Gemeinde in die Schule einbringen und andererseits die Anliegen der Schule gegenüber der Gemeinde und der Öffentlichkeit vermitteln.

Daraus ergeben sich auch Bereiche, die nicht in den Kompetenzbereich des Schulrats fallen – auf den Lehrplan beispielsweise kann er keinen direkten Einfluss nehmen, und auch für die schulergänzende Tagesbetreuung ist heute nicht der Schulrat zuständig.

Als Vater von vier Kindern steht für mich die stetige Verbesserung unserer Schulen im Vordergrund; als Einwohner wünsche ich mir ein professionelleres Auftreten unserer Schulbeteiligten in der Öffentlichkeit. Für beide Anliegen würde ich mich – mit Ihrer Unterstützung – gerne im Schulrat Arlesheim einsetzen.

Markus Eigenmann, Kandidat für den Schulrat Arlesheim am 29.11.2009


Werbung für unsere Staatsschulen?

18. Oktober 2009

In einer gestrigen Tageszeitung wirbt eine Privatschule in einem halbseitigen Inserat mit den folgenden Sätzen:

“Im Zentrum der Schule steht Ihr Kind mit seinen Fähigkeiten und Begabungen sowie seiner Freude am Lernen. Unsere individuelle Förderung bezieht die Interessen und das Lerntempo Ihres Kindes in den Unterricht mit ein. Ihr Kind arbeitet an eigenen Projekten und lernt dadurch, sich eigene Ziele zu setzen und zu verfolgen.”

“Die individuellen Begabungen und die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts werden gezielt gefördert. Denn eigene Stärken und ein gesundes Selbstbewusstsein unterstützen Ihr Kind auf seinem weiteren erfolgreichen Lebensweg.”

“Der Unterricht findet abwechselnd jeweils eine Woche in englischer und dann eine Woche in deutscher Sprache statt. … Alle Sprachen werden ausschliesslich von muttersprachlichen Lehrpersonen unterrichtet.”

Privatschulen stehen im Wettbewerb und sind dazu gezwungen, sich öffentlich zu positionieren. Wie die Realität an der zitierten Schule aussieht, kann ich nicht beurteilen. Da ich aber weiss, dass in vielen Klassen unserer öffentlichen Schulen engagierte Lehrpersonen nach ebenso guten Grundsätzen unterrichten, würde den Staatsschulen ein klein wenig Eigenwerbung und öffentliche Positionierung ebenfalls gut anstehen.


Schulreformen und Kommunikation

10. Oktober 2009

NZZ am SonntagDie NZZaS vom vergangenen Sonntag hat nach den Gründen für die aktuellen Schwierigkeiten mit den Schulreformen in der Schweiz gesucht (-> Schule in der Sackgasse) und kommt zum Schluss:

“Dass sich die Volksschule stetig weiterentwickeln muss, ist keine Frage. Das geht nur über die öffentliche Diskussion der Werte, die unsere Schule prägen sollen. Die Gefahr für die Schulentwicklung sind nicht die Gegner, sondern die Technokraten, die durch die Planung im Hinterzimmer das Vertrauen in die Reformvorhaben verspielen.”

Im selben Artikel wird die Präsidentin der Konferenz der Erziehungsdirektoren zitiert:

“Wer eine Schule verändern will, muss zuerst das Vertrauen aller Beteiligten gewinnen.”

Auch auf lokaler Ebene gilt: Sollen breite Kreise Vertrauen in unsere Schulen haben und Veränderungen aufgeschlossen gegenüberstehen, bedarf es einer öffentlichen Diskussion. Dies ist einer der Gründe, warum wir immer wieder die Wichtigkeit von pro-aktiver Kommunikation durch unsere Schulbehörden, Schulleitungen und Lehrpersonen betonen.


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