Präsidentin des Schulrats tritt zurück

25. August 2009

Wappen_ArlesheimBaZ und bz vermelden diese Woche in knappen Meldungen den Rücktritt der Präsidentin des Schulrats von Arlesheim per 30.09.2009. Irgendwie seltsam mutet die Tatsache an, dass der doch überraschende Rücktritt weder für die offizielle Website der Gemeinde, noch für diejenige der Schulen, noch für die einschlägigen Arleser Blogs bisher eine Meldung wert war. Die Partei der zurücktretenden Präsidentin vermeldet auf ihrer Website gar immer noch das Resultat der doch schon fast anderthalb Jahre zurückliegenden Schulratswahlen. Vielleicht ist dies alles auch ein wenig symptomatisch für den Stellenwert des Schulrats in der öffentlichen Wahrnehmung.


HarmoS quo vadis?

23. August 2009

Die gestrige NZZ blickt in einem Editorial unter dem Titel “Wie viel Harmonie erträgt die Schule?” zurück auf die schulpolitischen Diskussionen und Ereignisse der letzten Monate. Unter anderem fragt sich der Autor, warum die Stimmenden sich 2006 so klar für mehr Koordination zwischen den kantonalen Schulsystemen ausgesprochen haben:

“Was aber genau erhofften sie sich? Wohl schlicht, dass bei einem Umzug die Kinder an der neuen Schule im anderen Kanton leicht Anschluss finden.”

Dieser Punkt sollten wir bei der landesweiten Diskussion über HarmoS wieder vermehrt in den Vordergrund rücken.

Sowohl bei der Ausarbeitung des neuen Lehrplans für die Deutschschweiz (“Lehrplan 21“) als auch bei den anderen laufenden Bildungsreformen plädiert Herr Hagenbüchle für Zurückhaltung und Augenmass. Und schliesslich relativiert er, meiner Meinung nach zu Recht, die Bedeutung von Strukturen und Schulinhalten:

“Nicht der Stoff, sondern die Art seiner Vermittlung und die Gefühlskraft des Lehrers sind es, die ein Schülerleben prägen.”


Schweinegrippe und Rechtschreibung die Themen zum Schulbeginn

9. August 2009

Zwei Themen beherrschen seit ein paar Tagen die Berichterstattung der Medien im Bereich Schule und Bildung: Einerseits werden gewisse Rechtschreibregeln ab 01.08.2009 notenwirksam. An dieser Stelle wollen wir nicht näher darauf eingehen; stellvertretend für viele weitere Beiträge verlinken wir zwei Berichte der NZZ:

bag_ggg_logo_deEin anderes Thema wird die Schulbeteiligten in den kommenden Wochen vermutlich mehr beschäftigen: Die pandemische Grippe H1N1 (“Schweinegrippe”). Das Bundesamt für Gesundheit informiert die Bevölkerung auf einer eigenen Website; Unternehmen sind angehalten, eigene Pandemiestäbe zu bilden und Pandemiepläne zu erarbeiten. Die kantonalen Schulbehörden agieren in typisch schweizerischer Manier unterschiedlich. Dabei spielen Schulen für die Ausbreitung des Virus eine nicht unerhebliche Rolle. Ein kohärenteres Auftreten der Schulbehörden wäre hier wünschenswert.

In Arlesheim haben die Schulen die Eltern bisher noch nicht über die Situation orientiert. Auf der Website der Sekundarschule findet sich immerhin schon der Brief von Regierungsrat Urs Wüthrich an die Erziehungsberechtigten. Wir nehmen an, dass dieser bei Schulbeginn in den Klassen verteilt wird. Wichtigste Erkenntnis: In Baselland gilt die Regel, dass bei einer Erkrankung eines Kindes an der pandemischen Grippe H1N1 auch die Geschwister zuhause bleiben müssen.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.