… die angekündigte Kontroverse um die Einführung der Basisstufe. Zwar hat der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland noch nicht über die Ergebnisse seiner kürzlich hinter verschlossenen Türen durchgeführten Mitgliederversammlung informiert, die BaZ hat heute dennoch das Thema an prominenter Stelle behandelt, was prompt zu einer geharnischten Reaktion der LVB-Präsidentin geführt hat.
Inhaltlich geht es letztendlich um die Grundsatzfrage, ob wir an den Erfolg einer individualisierten Unterrichtsform glauben oder nicht.
Persönliches Fazit nach der kürzlichen Lektüre von Remo Largos lesenswertem Buch „Schülerjahre“ und den Stellungnahmen des LVB: Die Aussagen der Präsidentin des Lehrervereins überzeugen mich immer weniger. Ich bin gespannt, ob wir von diesem Berufsverband wieder einmal etwas Konstruktives hören. Mit der ständigen Klagerhetorik erweist er dem Ansehen des Lehrerberufs in der Öffentlichkeit einen Bärendienst.


Die Kolleginnen und Kollegen von der Elternplattform berichten heute über die Medienkonferenz des LVB. Die publizierte Vernehmlassung zu HarmoS, Sonderpädagogik und Bildungsraum NWCH hat zu einem derartigen Medienwirbel geführt, dass sich der Verband bereits einen Tag später zu einer zweiten Verlautbarung veranlasst sah.
Eines ist klar: Das Verhältnis zwischen Lehrergewerkschaft und Bildungsdirektion scheint kein konstruktives zu sein.
Die Leserbriefe in den Zeitungen (leider nicht online verfügbar) zeigen, dass ich nicht der einzige war, den die durchwegs negative Haltung des LVB gestört hat.