Schulalltag in Los Angeles

27. März 2009

Heute in der NZZ: Ein Schultag im Süden von Los Angeles. Die Reportage beschreibt die heutigen Zustände an einer einstmals renommierten High School in Kaliforniern. Erschreckend ist insbesondere die völlige Resignation aller Beteiligten.

Da kommen einem unsere bildungspolitischen Fragestellungen geradezu unwichtig vor…


Inhaltlich richtig

27. März 2009

DudenDie BaZ berichtet über die in BS geplante sprachliche Frühförderung von fremdsprachigen Kindern vor dem Kindergarteneintritt. Inhaltlich ist diese Integrations- und Präventionsmassnahme zu begrüssen. Wer schon bemerkt hat, in welchem Mass gute Deutschkenntnisse für den Erfolg auch in anderen Schulfächern entscheidend sind, wird mir wahrscheinlich zustimmen, dass mit dieser Massnahme mit verhältnismässig wenig Aufwand recht viel zu erreichen ist.

Man kann sich allerdings fragen, ob da nun nicht unnötigerweise ein weiterer ineffizienter Verwaltungszweig aufgebaut wird. Der Staat sollte sich darauf beschränken, im sprachlichen Bereich zu fördernde Kinder frühzeitig zu erkennen und für diese wo nötig Lösungen zu finden, welche es ihnen erlauben, bereits vor dem Kindergarteneintritt regelmässig mit Schweizerdeutsch oder Deutsch sprechenden Kindern in Kontakt zu treten. Wenn möglich sollten dabei bestehende Angebote wie Spielgruppen, Turnvereine oder Tagesfamilien genutzt werden, denn diese eignen sich dazu in der Regel gut. Ob’s gleich ein Obligatorium braucht, ist umstritten; vielleicht reicht es auch, genügend gute Deutschkenntnisse als Aufnahmekriterium für den Kindergarten zu fordern und dieses Kriterium bei den betroffenen Eltern frühzeitig bekannt zu machen.


Noch keine Lehrstelle für August ’09?

18. März 2009

Die Zeit der Lehrstellensuche ist eine grosse Herausforderung für unsere Jugendlichen. Immer noch gibt es Schülerinnen und Schüler, die im Sommer aus der Schule austreten werden und noch keine Lehrstelle haben. Ihnen bietet die Aktion SPERANZA der FDP und der Wirtschaftskammer Baselland Hilfe zur Selbsthilfe. Eine „Gotte“ oder ein „Götti“ unterstützt sie in den nächsten Wochen und Monaten beim Suchen nach einer Lehrstelle, einem Brückenangebot oder einer weiterführenden Schule.

 

haus-der-wirtschaft-liestal

Wann? Am Samstag, 28. März 2009, 9 bis 17 Uhr, im Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, Liestal. Einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Schweizweit verfügen mehr als 10% der Jugendlichen über keine Berufsausbildung. Sie sind dem Risiko von Arbeitslosigkeit und anschliessender Abhängigkeit von Sozialhilfe in besonderem Masse ausgesetzt. Zurzeit steigt die Jugendarbeitslosenquote (Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen) überproportional: im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 29% mehr junge Menschen arbeitslos (im gesamten Arbeitsmarkt: 22%). Insgesamt sind aktuell in der Schweiz über 22’000 15- bis 24-Jährige ohne Arbeit gemeldet.

 

SPERANZA verhilft Jugendlichen zu beruflichen Perspektiven, indem sie ihnen beim Einstieg ins Berufsleben mit Rat und Tat zur Seite steht. So wird auch verhindert, dass Potential, auf welches die Wirtschaft angewiesen ist, brach liegt. Gleichzeitig kann so ein Beitrag zur Senkung der Kosten, die der Gesellschaft durch Jugendarbeitslosigkeit entstehen, geleistet werden.

Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, Liestal: Anfahrtsplan

 Link Haus der Wirtschaft


Und schon ist sie da…

16. März 2009

Lehrerinnen- und Lehrerverein BL

… die angekündigte Kontroverse um die Einführung der Basisstufe. Zwar hat der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland noch nicht über die Ergebnisse seiner kürzlich hinter verschlossenen Türen durchgeführten Mitgliederversammlung informiert, die BaZ hat heute dennoch das Thema an prominenter Stelle behandelt, was prompt zu einer geharnischten Reaktion der LVB-Präsidentin geführt hat.

Inhaltlich geht es letztendlich um die Grundsatzfrage, ob wir an den Erfolg einer individualisierten Unterrichtsform glauben oder nicht.

Persönliches Fazit nach der kürzlichen Lektüre von Remo Largos lesenswertem Buch “Schülerjahre” und den Stellungnahmen des LVB: Die Aussagen der Präsidentin des Lehrervereins überzeugen mich immer weniger. Ich bin gespannt, ob wir von diesem Berufsverband wieder einmal etwas Konstruktives hören. Mit der ständigen Klagerhetorik erweist er dem Ansehen des Lehrerberufs in der Öffentlichkeit einen Bärendienst.


Warum? – Die Rätsel der Welt

11. März 2009

kinderuni-basel

Bildquelle

 

Am 12. Mai startet die Kinder-Uni Basel 2009. Eine Professorin und vier Professoren geben Antworten auf knifflige Fragen:

  • Warum weiss der Computer meistens mehr als ich?
  • Warum gibt es Gewalt?
  • Warum gibt es so viele verschiedene Fische in Afrika?
  • Sind Bakterien unsere Freunde oder Feinde?
  • Warum braucht manchmal auch die Seele einen Arzt?

Die Kinder-Uni findet jeweils dienstags ab 17.15 Uhr im Grossen Hörsaal des Zentrums für Lehre und Forschung (ZLF), an der Hebelstrasse 20 in Basel, statt. Und wie immer gilt: Eltern müssen draussen bleiben. Der Besuch der 5 Kinder- Uni -Vorlesungen ist kostenlos.

 

 

Weil der grösste Hörsaal der Universität zurzeit renoviert wird, startet die Kinder-Uni erst Anfang Mai und die Vorlesungen werden statt doppelt nur einmal geführt. Das hat zur Folge, dass dieses Jahr weniger Plätze zur Verfügung stehen.

 

 

Anmelden kann man die Kinder ab sofort über ein Formular im Internet oder auch per Postkarte (an Kinder-Uni Basel, c/o Öffentlichkeitsarbeit der Universität Basel, Postfach, 4003 Basel; mit Name des Kindes, Geschlecht, Adresse, Jahrgang, Schulhaus, E-Mail-Adresse).

Wer zugelassen wird, erhält bis spätestens Anfang April den Kinder-Uni-Ausweis und den Vorlesungsschein zum Abstempeln vor dem Hörsaal. Die Kinder sollten alle fünf Vorlesungen besuchen – wenn sie einmal nicht kommen können, dürfen sie den Ausweis einem anderen Kind weitergeben.

 

Website Kinder-Uni Basel

Details zum Programm


Was ist KISS?

8. März 2009

kissKISS steht für KinderbetreuungsInformationSSystem und ist eine interaktive Plattform für die Betreuung von Kindern in der Nordwestschweiz. 144 Tagesheime und Krippen, 17 Tageskindergärten, 117 Mittagstische, 35 Tagesschulen und 201 Spielgruppen sind registriert. Den Anbietern hilft KISS Nordwestschweiz, ihr Angebot suchenden Eltern einfach zur Verfügung zu stellen und die bestehenden Kapazitäten adäquat zu füllen. Den Eltern ermöglicht die Plattform die effiziente Suche im gesamten Angebot der Region per Mausklick. – Hier geht’s zur Website von KISS


Basisstufe als pièce de résistance

3. März 2009

Heute wieder in der lokalen Presse: die im Bildungsraum Nordwestschweiz vorgesehenen altersdurchmischten Klassen auf der bisherigen Kindergarten- und Primarschulstufe. Viele Elemente von HarmoS und des Bildungsraums Nordwestschweiz dürften bei uns in der Gegend unbestritten sein, aber die geplante Basisstufe wird zu reden geben, zumal die Lehrerschaft das Modell (zumindest offiziell) ablehnt. Ich bin sehr gespannt auf die politische Diskussion nach Abschluss der Vernehmlassung


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.