“Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht”

22. Februar 2009

largo-schuelerjahreRemo H. Largo und Martin Beglinger bringen in ihrem neuen Buch »Schülerjahre« (erscheint Ende Februar 2009) die Diskussion um die ideale Schule auf den Punkt: sie zeigen auf, wie die gute Schule sich am einzelnen Kind orientiert. – Was tun, damit die Jungen nicht ins Abseits geraten? Wie umgehen mit der Turboschule? Wie lernen Kinder lieber und deshalb leichter? »Schülerjahre« ist ein Plädoyer für ein neues Verständnis von Schule, in der Kinder unterrichtet werden und nicht nur Fächer. – Gras wächst eben nicht schneller, wenn man daran zieht (afrikanisch).

 


Fasnacht 2009: Eindrücke vom Kinderumzug

20. Februar 2009

Der heutige Kinderumzug an der Arleser Fasnacht war wie immer ein Erlebnis für die Kindergarten- und Schulklassen und hat auch viele auswärtige Teilnehmer und Besucherinnen angelockt. Einige Eindrücke:


Frühkindliche Bildung in der Schweiz

20. Februar 2009

Die UNESCO hat eine Studie zur frühkindlichen Bildung verfasst. Es handelt sich dabei um die erste Grundlagenstudie zu diesem Thema in der Schweiz.

Die Schweizerische UNESCO-Kommission erhebt fünf zentrale Forderungen:

1.      Die Familie muss gestärkt werden, damit sie ihre Potenziale realisieren kann.

2.      Familienergänzende Betreuungsangebote müssen zu Bildungsorten werden.

3.      Forschung und Lehre zu frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung müssen in der Schweiz markant ausgebaut werden.

4.      Eine Neubeurteilung der politischen Zuständigkeiten für die frühkindliche Bildung ist notwendig, weil es um mehr geht als um reine Sozialpolitik.

5.      Die Investitionen in frühkindliche Betreuung sind zu erhöhen.

Die Studie von Frau Prof. Margrit Stamm, Universität Fribourg, kommt zum Schluss, dass die frühkindliche Bildung in der Schweiz grossen Aufholbedarf hat. Die Ausgaben für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung seien zu tief, und es fehle ein zusammenhängendes Bildungskonzept für Kinder unter sechs Jahren.

Am meisten darunter zu leiden hätten Kinder aus bildungsfernen Schichten. Aus dem Blickpunkt der Chancengleichheit sei dies ein klarer Missstand.

Statt über frühere Einschulung müsse die Schweiz vielmehr über frühkindliche Bildung sprechen. Es gehe nicht darum, die Kinder früher in die Schule zu schicken, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, sich spielend Wissen anzueignen.

Neben Reformen in der Schule wie den fliessenden Übergang zwischen Kindergarten und Schule empfiehlt die Kommission eine Stärkung der Familie. Dazu müssten Beratungsangebote für Eltern geschaffen werden. Zudem sei der Elternurlaub voranzutreiben und die Mutterschaftsversicherung auszubauen.

 


Elfter Kanton stimmt HarmoS zu

18. Februar 2009

Alle paar Tage erreicht uns derzeit eine Meldung von der HarmoS-Front: Die jüngste Meldung kommt aus dem Tessin. Da Referenden in Fribourg und im Tessin nicht zu erwarten sind, können wir davon ausgehen, dass das Konkordat in Kraft treten wird. Der Entscheid in Baselland steht noch aus, aber es ist zu erwarten, dass sich die öffentliche Diskussion nun vermehrt auch der Umsetzung von HarmoS zuwenden wird.


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