Die Erziehungsdirektoren der Deutschschweizer Kantone arbeiten daran, die heutigen Lehrpläne für die Volksschule bis 2012 zu harmonisieren (“Lehrplan 21″, siehe auch hier). Dies soll Wohnungswechsel von Lehrpersonen und Familien künftig erleichtern. Man ist optimistisch, das Vorhaben umsetzen zu können, auch wenn die Skepsis gegenüber HarmoS anhalten und die ambitioniertere Vorlage scheitern sollte.
Bei aller Sympathie für unseren föderalistischen Staatsaufbau: Wenn ich mit vorstelle, wieviele Ämter und Direktionen sich nun mit der Vereinheitlichung von 21 Lösungen beschäftigen, dann frage ich mich, ob die Bildungshoheit der Kantone noch zweckmässig und zeitgemäss ist.
Lesenswert ist ein kürzlich in der NZZ-Beilage “Bildung und Erziehung” erschienener Artikel von Roger Friedrich: Wollen wir die standardisierte Schule? Er kritisiert das bescheidene Niveau und die vorherrschende Polemik bei Schuldebatten in der Schweiz sowie die Reformhektik unserer “aufblähenden Bildungsbürokratie”. Auch als HarmoS-Befürworter musste ich dem Autor bei der Lektüre des Artikels in vielen Punkten zustimmen.
Verfasst von Markus Eigenmann 
Kindergarten und Primarschule Arlesheim sind erfreulicherweise daran, den Lehrkräften eigene offizielle E-mail-Adressen zur Verfügung zu stellen: Seit kurzem ist die Primarlehrerin unserer Tocher unter vorname.nachname@kg-psarlesheim.ch zu erreichen.
