11. März 2010
Ich freue mich gleich in mehrfacher Hinsicht über den Erfolg anlässlich der Schulratsersatzwahl vom vergangenen Wochenende in Arlesheim. Ermutigend ist, dass in diesem zweiten Wahlgang deutlich mehr Stimmberechtigte von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben: Die Zahl der gültigen Stimmen ist von 1676 im ersten Wahlgang auf 2177 gestiegen – beiden politischen Lager ist es gelungen, mehr Stimmbürgerinnen und -bürger für die Sache der Schulen in Arlesheim zu mobilisieren. Ich freue mich andererseits natürlich auf meine neue Aufgabe, die ich im Schulrat Arlesheim wahrnehmen darf – viele Gratulanten haben zu Recht darauf hingewiesen, dass die eigentliche Arbeit erst bevorsteht.
Speziell danken möchte ich an dieser Stelle den vielen Einwohnerinnen und Einwohnern, welche meine Kandidatur öffentlich oder im Hintergrund unterstützt haben. Ich danke Nathalie Miller Lanz und der Frischluft für die beiden stets fair geführten Wahlkämpfe. Und schliesslich bedanke ich mich bei Ihnen, liebe Wählerinnen und Wähler, für ihre zahlreichen Stimmen!
Markus Eigenmann
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Verfasst von Markus Eigenmann
7. März 2010
Mit einem komfortablen Vorsprung von über 100 Stimmen auf die Kandidatin der Frischluft, Nathalie Miller Lanz, wurde Markus Eigenmann in den Schulrat gewählt. Er ersetzt die im Herbst 2009 zurückgetretene Annemarie Ramseier (Frischluft).
Die Ergebnisse im Detail
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Verfasst von Sibylle von Heydebrand
2. März 2010
Von Schulabgängern wird nicht nur ein mit Wissen gefüllter Schulsack erwartet, gute Noten allein reichen nicht aus.
Zur optimalen Vorbereitung auf weiterführende Schulen und Berufslehre stehen heutzutage die so genannten soft skills, auch Schlüsselkompetenzen genannt, verstärkt im Vordergrund.
Darunter versteht man die Fähigkeiten, die im Berufsleben zum Erfolg führen: Eigenverantwortung wahrnehmen, pünktlich sein, Aufträge zuverlässig erledigen, gute Umgangsformen, Teamfähigkeit und respektvoller Umgang miteinander. Lehrpersonen und Vorgesetzten kommen dabei eine wichtige Vorbildfunktion zu: die Jugendlichen dürfen erwarten, dass sie ihnen diese soft skills vorleben.
Ich wähle am 7. März Markus Eigenmann in den Schulrat, weil er alle Facetten einer optimalen Vorbereitung auf weiterführende Schulen und Berufslehre kennt und er sich dafür im Schulrat einsetzen wird.
Sibylle von Heydebrand , Juristin und Lehrbeauftragte an einer Berufsfachschule
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Verfasst von Sibylle von Heydebrand
19. Februar 2010
Ich habe mir die Frage auch schon gestellt: Ist die Schweizer Schulschrift, welche meine Tochter in der Schule übt, heutzutage nicht etwas antiquiert? Schliesslich wird sie schweizweit seit über 60 Jahren unterrichtet, und ich kenne kaum jemanden, der als Erwachsener nur annähernd so schreibt. Die NZZ thematisiert die Schulschrift in ihrer Ausgabe vom 15.02.2010: Seilziehen um eine zeitgemässe Schulschrift. Im Artikel wird auch die neue “Basisschrift” vorgestellt, welche mehr wie eine zusammenhängende Blockschrift aussieht:

Im Kanton Baselland sind die Primarschulen derzeit nicht frei, die neue Basisschrift anstelle der Schweizer Schulschrift einzuführen. Bei Schulwechseln wäre es auch störend, wenn an verschiedenen Schulen unterschiedliche Schriften gelehrt würden, wie das in anderen Kantonen der Fall ist. Es ist aber zu hoffen, dass die Basisschrift in den neuen Deutschschweizer Lehrplan aufgenommen wird; für mich gibt es jedenfalls mehr Argumente dafür als dagegen.
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Verfasst von Markus Eigenmann
6. Februar 2010
Eines muss man der CVP Arlesheim schon lassen: Die öffentliche Inszenierung der Sicherheitsfrage an der Abbiegung Birseckstrasse/Baselstrasse bei der Schulanlage Gerenmatte gelingt ihr voll und ganz. Die Presse ist in den vergangenen Tagen immer wieder auf das Thema eingestiegen, verschiedenen Blogs haben die Geschichte mehrfach rezykliert, und zur heute durchgeführten öffentlichen Begehung haben sich doch eine ansehnliche Menge Leute eingefunden. Natürlich war die gesamte CVP-Prominenz vertreten, es war aber auch ein Vertreter der BLT zugegen, und der Gemeinderat war mit drei Mitgliedern präsent. Das kantonale Tiefbauamt, die für die Kantonsstrasse zuständige Stelle, hielt es nicht für nötig, an der Begehung aufzukreuzen, und mit der Schulratskandidatin, welche sich so vehement für “kurze und sichere Schulwege” einsetzt, konnte man sich auch nicht unterhalten.
Nachdem die Herren Braun und Kink in dramatischen Worten wiederholt die Postulate der CVP vorgetragen hatten, verteidigte Gemeindepräsident Zeller das Vorgehen der Verkehrskommission und gab den schwarzen Peter weiter ans kantonale Tiefbauamt. Fazit: Die Schranke am Tramübergang wird so oder so in diesem Jahr gebaut (mit oder ohne CVP-Inszenierung); offene Fragen gibt es noch bezüglich Schutzmassnahmen für wartende Fussgänger auf der anderen Strassenseite sowie bezüglich der zeitlichen Steuerung der Fussgängerampel. Und um diese sinnvollen und vermutlich nicht allzu teuren Massnahmen rasch umzusetzen, hilft vielleicht der öffentliche Druck von der Strasse und aus der Parteizentrale.
Für diejenigen, welche nicht dabei waren, gibt’s hier ein paar Impressionen:
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Verfasst von Markus Eigenmann
23. Januar 2010
Heute finden sich in der Basler Zeitung gleich zwei Artikel, welche unsere Schulen betreffen (beide leider nicht online verfügbar):
Wie bereits angekündigt, folgt nach dem Vorentscheid über die Sekundarschulstandorte im Kanton Baselland nun die Diskussion darüber, wann und zu welchen Konditionen die bisher gemeindeeigenen Sekundarschulbauten ins Eigentum des Kantons überführt werden sollen. Es geht immerhin um rund 100 Gebäude und eine Grössenordnung von 130 Millionen Franken.
Der Schulrat Arlesheim bemüht sich weiterhin, im Unterschied zu früheren Jahren vermehrt in den Medien präsent zu sein: Er lanciert nach einer entsprechenden Elternumfrage zur Computernutzung ein Projekt “Kinderschutzprogramme”. Im Artikel der BaZ erfährt man über die konkrete Umsetzung des Projekts leider nicht viel mehr als das, was vor vier Monaten bereits im Wochenblatt zu lesen war. Das Thema ist zweifellos wichtig; meine damals geäusserten Bedenken bezüglich Umsetzung bleiben vorderhand bestehen.
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Verfasst von Markus Eigenmann
12. Januar 2010
Morgen Mittwoch wird im Landrat die Vorlage zur Festlegung der Sekundarschulkreise und der Sekundarschulstandorte behandelt. Wer sich nochmals detailliert mit der Fragestellung befassen will, findet hier links sowohl zu der Vorlage als auch zum Bericht der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission.
Falls der Landrat der vorberatenden Kommission folgt, heisst das für Arlesheim und Münchenstein, dass sie künftig an zwei Schulstandorten eine gemeinsame Sekundarschule mit einer gemeinsamen Schulleitung und einem gemeinsamen Sekundarschulrat führen werden. In Arlesheim ist mehr oder weniger klar, wo die Sekundarschule untergebracht werden wird, Münchenstein befürchtet offenbar, doch kein neues Sekundarschulhaus zu erhalten (siehe BaZ vom 24.01.10 sowie oben verlinkten Kommissionsbericht).
Wer gedacht hat, dass damit das Thema Sekundarschulstandorte erledigt ist, täuscht sich wahrscheinlich: Die obige LR-Vorlage ist für den Kanton erst der Anfang; es folgen weitere Teilprojekte zur Übernahme der in Gemeindebesitz befindlichen Sekundarschulhäuser durch den Kanton. Weiter ist davon auszugehen, dass die Umstellung von 5 Jahren Primarschule und 4 Jahren Sekundarschule auf 6/3 bis in ein paar Jahren umgesetzt werden wird, was wiederum für den Schulraumbedarf der einzelnen Schulen Konsequenzen haben wird. Und in Arlesheim und Münchenstein wird man sich nun bald mit der organisatorischen Zusammenführung der beiden heutigen Sekundarschulen befassen: In diesem Zusammenhang wird ein neuer Sekundarschulrat sowie eine neue Schulleitung zu wählen sein.
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Bildungspolitik, Gesetzliche Neuerungen, Schulentwicklung | Mit Tag(s) versehen: Gerenmatte, Schulhaus, Schulpolitik, Schulrat, Sekundarschule |
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Verfasst von Markus Eigenmann